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"Alexandra" und "Billie": Zwei Sturmtiefs treffen über Deutschland aufeinander

Das Tief "Alexandra" bringt am Wochenende orkanartige Böen nach Deutschland. Ein Randtief namens "Billie" soll "Alexandra" noch verstärken. Der Küste und dem Bergland stehen stürmische Tage bevor.

"Landunter" auf der nordfriesischen Hallig Langeneß. Bei Sturmflut an der Nordsee sind die Halligen am meisten gefährdet

"Landunter" auf der nordfriesischen Hallig Langeneß. Bei Sturmflut an der Nordsee sind die Halligen am meisten gefährdet

Tief "Alexandra" sorgt für milde Temperaturen und orkanartige Böen in Teilen des Landes. Besonders an der See und im Bergland seien schwere Sturm- oder Orkanböen bis Windstärke zwölf zu erwarten, sagte Thomas Ruppert von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach am Donnerstag.

Die Temperaturen sind insbesondere im Südwesten und im Rhein-Main-Gebiet mit bis zu elf Grad alles andere als winterlich. In den meisten Regionen bringen die Tiefausläufer nur Regen. Erst oberhalb von 600 bis 800 Metern ist mit Schneefall zu rechnen.

Sturmtief "Alexandra" liege derzeit über der Küste Norwegens. Das Randtief "Billie" werde die Wirkung von "Alexandra" am Freitag und Samstag verstärken. Erst am Sonntag sollen die Sturmtiefs abflauen. Dann wird es auch wieder merklich kälter - maximal sind vier bis sechs Grad drin. Sonntagnacht klart es mancherorts auf, es ist mit leichtem Frost und glatten Straßen zu rechnen. "Bis auf weiteres bleibt uns das wechselhafte Wetter erhalten", sagte Ruppert.

amt/DPA / DPA