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Im Wert von über 80.000 Euro: 400 Jahre alter Bonsai-Baum gestohlen: Besitzer schreiben Dieben ungewöhnliche Botschaft

Seiji Limura und seine Frau Fuyumi, ein älteres japanisches Ehepaar, sind schwer besorgt: Sieben ihrer wertvollen Bonsai-Bäume sind verschwunden. Nun wenden sie sich auf Facebook an die Täter.

Abbildung eines Bonsai-Baums in einem Facebook-Posting

Der Diebstahl von sieben Bonsai-Bäumen ist ein wahrer Verlust für das japanische Ehepaar

In Tokio stahlen Unbekannte sieben Bonsai-Bäume im geschätzten Gesamtwert von rund 118.000 US-Dollar. Die Täter entwendeten unter anderem einen etwa 400 Jahre alten Bonsai aus dem Garten eines älteren japanischen Ehepaars. Die Bäume wurden nach Angaben von "bbc.com" noch nicht gefunden. Nun veröffentlichte das besorgte Ehepaar auf Facebook eine "Vermisstenanzeige" inklusive einer Pflegeanleitung für die Pflanzen.

Die winzigen Bäume werden in Töpfen gezüchtet und sind besonders pflegeintensiv. Zu den gestohlenen Pflanzen gehört auch ein Shimpaku-Wacholder – er gehört zu einem der begehrtesten Bonsai-Typen unter Sammlern und beeindruckt durch seine besonders imposanten Formen. "Die Shimpaku leben seit 400 Jahren, sie brauchen Pflege und können eine Woche ohne Wasser nicht überleben", sagte die Frau des Ehepaares Limura zu CNN. Allein diese Pflanze soll einen Wert von rund 90.000 US-Dollar (rund 80.500 Euro) haben.

Eine Pflegeanleitung für die unbekannten Diebe

Auf Facebook schrieb das Ehepaar in einem Beitrag: "Wir sind traurig, aber wir wollen unseren Bonsai weiterhin schützen." Deshalb folgte eine Pflegeanleitung für die gestohlenen Bäume – aus Sorge, die unbekannten Diebe würden ihre Bäume vernachlässigen. "In der Zwischenzeit werden wir weiterhin Bäume kultivieren, die jedes Lob wert sind", schrieben sie weiter.

昨夜、この盆栽と他の盆栽も何点か盗難されました。 私にも園にも思いの深い大事な盆栽です。 その思いは盆栽が好きな方はお分かりになると思います。 皆様、もしどこかでこの盆栽をお見かけになりましたら、是非ご連絡を下さい。 宜しくお願い致します! お手数をおかけして申し訳ございませんが、宜しければ拡散をお願い致します。

Gepostet von Seiji Iimura am Samstag, 12. Januar 2019

Das Posting wurde rund 200 Mal geteilt, andere Sammler und Gärtner brachten ihr Mitgefühl und ihre Solidarität zum Ausdruck und wandten sich online an das Ehepaar aus Tokio. "Diese Diebe wissen nicht, was es bedeutet, einen Bonsai zu stehlen, geschweige denn sieben", kommentierte ein User laut CNN. "Bonsais sollten verehrt und gefeiert werden und nicht Ziel der menschlichen Gier sein", schrieb ein anderer.

Quellen: "BBC" / "CNN" / "bonsai-art.com"

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lber
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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