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50 Jahre "Bloody Sunday": Obamas symbolischer Marsch

50 Jahre nach den historischen Bürgerrechtsmärschen von Selma zieht der erste schwarze Präsident der USA Bilanz. Sie ist nicht völlig positiv, aber die Hauptbotschaft lautet: Es lohnt sich zu kämpfen.

Barack und Michelle Obama beim symbolischen Marsch über die Edmund-Pettus-Brücke in Selma/Alabama - Hand in Hand mit den Bürgerrechtsveteranen, die vor 50 Jahren den gefährlichen Protestmarsch antraten

Barack und Michelle Obama beim symbolischen Marsch über die Edmund-Pettus-Brücke in Selma/Alabama - Hand in Hand mit den Bürgerrechtsveteranen, die vor 50 Jahren den gefährlichen Protestmarsch antraten

Präsident Barack Obama sieht große Fortschritte bei der Gleichberechtigung der Menschen in den USA, aber noch eine Menge zu tun. "Der Marsch ist noch nicht vorbei, es müssen neue Brücken überquert werden", sagte Obama am Samstag vor Zehntausenden Menschen in Selma/Alabama bei der Gedenkfeier zum "Bloody Sunday" vor 50 Jahren.

Dabei ging der erste afroamerikanische US-Präsident auch auf die jüngsten Vorwürfe exzessiver Gewaltanwendung und anderer Diskriminierungen gegen Schwarze durch weiße Polizisten ein - so in Ferguson. "Die rassistische Geschichte dieser Nation wirft noch lange Schatten auf uns", sagte der Demokrat. Ferguson sei kein Einzelfall, "aber es ist nicht mehr typisch oder sanktioniert von Gesetzen und Gewohnheit, wie es zweifellos vor der Bürgerrechtsbewegung der Fall war".

Leidenschaftlich Rede für den Kampf um Bürgerrechte

Anlass von Obamas Rede war eine Feier zum Gedenken an den "Blutigen Sonntag" vor 50 Jahren, an der auch der frühere Präsident George W. Bush teilnahm. Am 7. März 1965 hatten Polizisten auf der Edmund-Pettus-Brücke an der Stadtgrenze von Selma einen geplanten Protestmarsch für die Rechte der schwarzen Bevölkerung mit Knüppeln und Tränengas gestoppt. Das brutale Vorgehen rüttelte die Nation auf. Der Protest führte Monate später zu einem Wahlrechtsgesetz, in dessen Folge sich Millionen Schwarze erstmals als Wähler registrieren lassen konnten.

Obama würdigte in seiner leidenschaftlichen Rede direkt an der Brücke den Mut und Patriotismus der Marschierer von damals. Sie hätten über die USA hinaus Menschen inspiriert, für Freiheit und Bürgerrechte einzutreten. Der Präsident rief insbesondere die junge Generation in den USA dazu auf, das Werk der Demonstranten von 1965 fortzusetzen. Obama bezog dabei ausdrücklich auch den Kampf für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt und bei der Bildung ein.

"Der Marsch ist noch nicht vorbei", sagte der Präsident. Aber es lohne sich zu kämpfen, machte er klar. Symbolisch unterstrich er das, indem er mit seiner Familie, Bush und der Zuhörermenge nach der Rede über die Brücke ging.

yps/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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