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Abbruch der Tour: Sinead O'Connor - zu krank für die Bühne

Ihren Fans zuliebe wollte Sinead O' Connor ihre Tour zu Ende spielen. Doch jetzt hat die irische Sängerin Konsequenzen aus ihren zuletzt zahlreichen öffentlichen Zusammenbrüchen gezogen.

Sängerin Sinead O'Connor, die in den letzten Monaten mehrere öffentliche Zusammenbrüche erlitt, kann nicht weiter auf Tour gehen. Sie schreibt auf ihrer Website, dass sie an einer manisch-depressiven Erkrankung leide und deshalb die restlichen Termine ihrer Tournee absagen müsse. "Mit großem Bedauern muss ich verkünden, dass ich meine Tour für dieses Jahr absagen muss, weil ich mich wegen einer bipolaren Störung sehr unwohl fühle", so die Musikern. "Wie ihr alle wisst, hatte ich zwischen Dezember und März einen sehr ernsthaften Zusammenbruch und damals wurde mir von meinem Arzt geraten, nicht auf Tour zu gehen, aber ich wollte nicht 'versagen' oder niemanden im Stich lassen, weil die Tour bereits gebucht war."

Weiter erklärt die 45-Jährige, dass sie "dummerweise" den Rat ihres Arztes zunächst ignoriert habe, weil sie sich für stärker hielt, als sie in Wirklichkeit sei. Erst vor wenigen Wochen versicherte O'Connor noch im Interview mit "Focus Online", dass es ihr bestens gehe und ihr Zusammenbruch nur von den Medien aufgebauscht wurde. "Ach, vor acht Jahren wurde bei mir auch fälschlicherweise eine bipolare Störung diagnostiziert! Ich war einfach nur verzweifelt wegen der Dinge, die vor sich gingen", sagte O'Connor im Interview. "Wenn du in Irland zum Arzt gehst und das sagst, wirst du gleich in eine Schublade gepackt, weil sie keinen verdammten Plan haben, was sie tun. Dann verschreiben sie dir Pillen. Ich habe sie gern genommen. Aber nach ein paar Jahren dachte ich: Nein, das fühlt sich nicht richtig an."

Vielleicht hat die Sängerin jetzt den Ernst ihrer Lage erkannt und nimmt sich Zeit, um wieder vollständig gesund zu werden.

fle/Bang
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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