VG-Wort Pixel

Medienbericht zum A400M-Absturz Überlebender berichtet offenbar von Triebwerkschäden

Einem Medienbericht zufolge sollen bei dem nahe Sevilla abgestürzten Militärtransporter des Typs A400M mehrere Triebwerke versagt haben. Das habe ein Überlebender berichtet.

Bei dem am Samstag nahe Sevilla abgestürzten A400M-Airbus sollen mehrere Triebwerke versagt haben. Das berichtet "Spiegel Online" unter Berufung auf einen Überlebenden. Demnach habe der Airbus-Mitarbeiter die Behörden darüber informiert, dass es kurz nach dem Start ein multiples Triebwerksversagen gegeben habe.

Der Absturz der Maschine hat vier Menschen das Leben gekostet und Europas größtes gemeinsames Rüstungsprojekt zurückgeworfen. Das zur Auslieferung an die Türkei bestimmte Transportflugzeug hob am Samstag vom Airbus-Werk im spanischen Sevilla zu einem Testflug ab und zerschellte aus noch ungeklärter Ursache später. Zwei der insgesamt sechs spanischen Airbus-Mitarbeiter an Bord überlebten schwer verletzt. Deutschland und Großbritannien ließen ihre A400M-Flotten vorerst am Boden. Im A400M-Progamm gab es mehrere Pannen und Lieferverzögerungen, bis Samstag aber noch keinen Absturz.

Die am Sonntag gefundenen Flugschreiber der Unglücksmaschine wurden Ermittlern zur Auswertung übergeben. Sowohl Airbus als auch die spanischen Behörden leiteten Untersuchungen der Absturzursache ein. Der Flieger ging auf einem Feld gut einen Kilometer nördlich des Flughafens von Sevilla nieder. Der europäische Konzern Airbus hat das pro Stück gut 100 Millionen Euro teure A400M-Modell für mehrere Nato-Länder entwickelt und lässt die Flugzeuge in Sevilla montieren.

car/Reuters Reuters

Mehr zum Thema

Newsticker