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Annäherung an digitale Welt: Papst nennt Internet ein Geschenk Gottes - mit Risiken

Digitale Kommunikation sollte echte menschliche Begegnungen nicht ersetzen, findet Papst Franziskus. Trotzdem lobt er die Chance, die das Internet bietet, sich mit Menschen zu vernetzen.

Papst Franziskus ruft seine Kirche auf, sich dem Internet und der digitalen Welt zu öffnen. Dabei ermahnt er aber auch zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit dem World Wide Web und zu mehr Kommunikation, offline, von Mensch zu Mensch.

In einer am Donnerstag vom Vatikan veröffentlichten Botschaft bezeichnete Franziskus das Internet als ein mit Risiken behaftetes Gottesgeschenk. Es biete größere Möglichkeiten der Begegnung und Solidarität, die digitale Welt könne aber auch zur Absonderung von unseren Nächsten führen oder zum Ausschluss derer, die keinen Zugang dazu hätten. Die Mitteilung hatte Franziskus zum Welttag der sozialen Kommunikation aufgenommen, der am 1. Juni begangen wird.

"Die Geschwindigkeit der Information übersteigt unsere Reflexions- und Urteilsfähigkeit", warnt Franziskus darin. "Wenn die Kommunikation überwiegend dazu dient, zum Konsum zu veranlassen, haben wir es mit einer gewalttätigen Aggression zu tun", meint das Kirchenoberhaupt. Die Verbindung durch das Netz müsse begleitet sein von einer wirklichen Begegnung, denn der Mensch könne nicht allein und in sich selbst verschlossen leben.

"Keine Angst vor der digitalen Umwelt!"

Die Probleme rechtfertigten es aber nicht, die "social media" abzulehnen. Sie erinnern den Papst vielmehr daran, "dass die Kommunikation letztlich mehr eine menschliche als eine technologische Errungenschaft ist". Auch der Welt der Medien dürfe die Sorge um die Menschlichkeit nicht fremd sein, findet Franziskus.

Um "mit den Menschen von heute im Gespräch zu sein" appelliert der Papst an seine Kirche: "Habt keine Angst, Bürger der digitalen Umwelt zu werden!" Die Kommunikation trage dazu bei, die missionarische Berufung der Kirche zu zeigen.

jen/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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