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Klimawandel-Folgen Über 40 Grad: Argentinien meldet Hitzerekord – und zählt kurzzeitig zu den heißesten Orten der Erde

Sehen Sie im Video: Argentinien meldet Hitzerekorde – Stromausfall in Buenos Aires.


Die Hitze hier in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires lies sich am Dienstag am besten regungslos im Schatten ertragen oder mit wiederkehrender Erfrischung. Stellenweise wurden über 40 Grad Celsius gemessen. Argentinien war damit vorübergehend - neben Australien - der heißeste Ort auf dem Planeten. Um die Hauptstadt fiel zeitweise der Strom aus, Hunderttausende Menschen mussten ohne Elektrizität auskommen. "Ich wurde hier geboren und habe so mitbekommen, wie sich die Temperaturen geändert haben. Und das ist nicht das, was wir gewohnt sind. Diese Temperaturen machen mich fertig. Ich kann das nicht ertragen. Ich trinke literweise Wasser und dann noch der Stromausfall. Ich weiss nicht, was mich machen soll", so Marta Lorusso. Meteorologe Lucas Berengua spricht von einem möglichen Hitzerekord: "Wir erleben eine extreme Hitzewelle. Die hohen Temperaturen könnten historische Höchstwerte für Argentinien zeigen. Im Norden von Patagonien haben wir bis zu 26 Grad Celsius, in der Provinz Buenos Aires bis zu 43 Grad. Und die Temperaturen könnten im Rest der Woche noch steigen." Experten verweisen auf die Effekte des Klimawandels. In den vergangenen Jahren hatte Argentinien ungewöhnlich häufig mit Waldbränden zu kämpfen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich zwischen zehn Uhr morgens und fünf Uhr abends nicht in der Sonne aufzuhalten und ausreichend zu trinken.
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Regungslos im Schatten ausharren: So lässt es sich derzeit am besten in Argentinien aushalten. Das Land wird aktuell von einer Hitzewelle heimgesucht. Meteorologen sprechen von historischen Rekordwerten.

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