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Tragödie im Ozark-Nationalpark: 20-Jährige posiert auf Felsen für ein Foto, dann gerät sie ins Straucheln

In einer Tragödie endete am Wochenende die Trekking-Tour einer Gruppe Biologie-Studenten im US-Bundesstaat Arkansas. Für ein spektakuläres Foto auf einem Felsvorsprung im Ozark-Nationalpark riskierte eine 20-Jährige zu viel.

Hawksbill Crag Arkansas tödlicher Sturz

Hawksbill Crag ist einer der beliebtesten Spots im Ozark-Nationalpark im US-Bundesstaat Arkansas. Für die Studentin wurde er zur tödlichen Falle (Symbolbild)

Getty Images

Ein einziger unbedachter Schritt, nur ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit, kostete eine junge Frau am Wochenende bei einer Trekking-Tour im Ozark Nationalpark im US-Bundesstaat Arkansas das Leben. Wie "CNN" berichtet, war die 20-jährige Andrea Norton mit einigen ihrer Kommilitonen von der Briar Cliff University in Sioux City (Iowa) zum sogenannten Hawksbill Crag (auch "Whitaker Point") gewandert. Geleitet wurde die kleine Expedition von einem erfahrenen Professor. 

Doch der Naturfelsen, ein spektakulärer und bei Touristen beliebter Felsvorsprung, ist nicht ungefährlich. Mehr als 30 Meter geht es von seiner Spitze in die Tiefe. Dennoch lassen sich Besucher für ihre Erinnerungsfotos immer wieder auf riskante Aktionen ein. 

Foto-Shooting am Felsen endet in Tragödie

Laut "CNN" posierte auch die Biologie-Studentin auf dem Felsen dann für ein außergewöhnliches Erinnerungsfoto. Ob sie ein Selfie schießen wollte oder sich von Mitwanderern fotografieren ließ, ist nicht bekannt. Demnach kam die Frau bei dem Shooting ins Straucheln, als sie sich für das Bild neu positionieren wollte. Norton verlor den Halt und stürzte vor den Augen ihrer Freunde etwa 30 Meter tief. Die sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen waren erfolglos. 

Cliff University und Volleyball-Team trauern

"Wir sind unendlich traurig über den plötzlichen Tod unserer geliebten Teamkollegin Andrea Norton", twitterte das Team, in dem die 20-Jährige während des Studiums Volleyball spielte, am Tag nach ihrem Tod. #22 auf dem Feld, #1 in unseren Herzen, hieß es da weiter. Auch die Uni trauerte auf Facebook um ihre Studentin. "Andrea war eine leidenschaftliche Wissenschaftlerin und eine engagierte Sportlerin. Sie liebte unseren Planeten und wollte etwas dazu beitragen, ihn zu erhalten." Laut CNN plante Norton für die Zeit ihres Studiums weitere Reisen. So sollte es unter anderem auf die Galapagos-Inseln gehen. 

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Quellen: "cnn.com", ky3.com

js
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