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Bertelsmann-Studie: Rund eine Million Schüler nehmen bezahlte Nachhilfestunden

In Deutschland nehmen einer Studie zufolge 1,1 Millionen Schüler regelmäßig bezahlte Nachhilfestunden. Insgesamt geben Eltern dafür jährlich bis zu 1,5 Milliarden Euro aus, wie aus der am Donnerstag in Gütersloh von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Untersuchung hervorgeht.

In Deutschland nehmen einer Studie zufolge 1,1 Millionen Schüler regelmäßig bezahlte Nachhilfestunden. Insgesamt geben Eltern dafür jährlich bis zu 1,5 Milliarden Euro aus, wie aus der am Donnerstag in Gütersloh von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Untersuchung hervorgeht.

Die weite Verbreitung von Nachhilfe steht in der Kritik, weil sich diese vor allem wohlhabendere Familien leisten können. Ziel eines chancengerechten Schulsystems müsse es sein, Nachhilfe weitestgehend überflüssig zu machen, erklärte der Vorstand der Bertelsmann-Stiftung, Jörg Dräger.

Bereits in der Grundschule schicken viele Eltern ihre Kinder zur Nachhilfe. Nach einer Sonderauswertung der IGLU-Grundschulstudie erhalten laut Bertelsmann-Stiftung bereits 14,8 Prozent aller Viertklässler Nachhilfe in Deutsch. Dabei gibt es zwischen den Ländern deutliche Unterschiede. Während in Baden-Württemberg 18,5 Prozent der Viertklässler Nachhilfe in Deutsch bekommen, sind es in Mecklenburg-Vorpommern nur 8,8 Prozent.

AFP / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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