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Bombenziel Tripolis: Nato-Bomber fliegen die schwersten Libyen-Angriffe seit langem

Eine Serie von Explosionen hat am Dienstagabend erneut die libysche Hauptstadt Tripolis erschüttert. Wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, überflogen Jagdflugzeuge den Bezirk Bab el Asisija, bevor sich dort insgesamt acht Detonationen ereigneten und eine weiße Rauchsäule aufstieg.

Die Nato hat ihre Luftangriffe auf die libysche Hauptstadt nach Medienberichten auch in der Nacht zum Mittwoch fortgesetzt. Wie der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira berichtete, wurde Tripolis gegen 23.00 Uhr Ortszeit von mindestens sechs schweren Explosionen erschüttert. Ziel der Angriffe sei offenbar die Gegend um die Residenz von Machthaber Muammar al-Gaddafi im Zentrum der Stadt gewesen, hieß es. Eine Korrespondentin des US-Senders CNN berichtete, dass die heftigen Explosionen auch noch ein etwa zwei Kilometer entferntes Hotel, in dem zahlreiche ausländische Journalisten untergebracht sind, erschüttert hätten.

Bereits in der Nacht zuvor hatte die Nato ihre Angriffe auf Tripolis verstärkt. Rund 20 Bomben- und Raketeneinschläge wurden am frühen Dienstagmorgen binnen einer halben Stunde gezählt. Nach Angaben des Gaddafi-Regimes wurden dabei 13 Menschen getötet und 150 weitere verletzt.

ste/AFP/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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