Britische Front-Soldaten Familien sollen keine Weihnachtspäckchen schicken


Das kann nur Bürokraten einfallen: Die britische Regierung hat Angehörige und Freunde dazu aufgerufen, ihren Liebsten in Afghanistan zu Weihnachten keine Päckchen zu schicken. Geschenke würden den Zustelldienst der Streitkräfte überfordern.

Britische Soldaten in Afghanistan sollen möglichst auf persönliche Weihnachtspakete aus der Heimat verzichten. Das Verteidigungsministerium rief dazu auf, den Truppen keine Geschenke ins Einsatzgebiet zu schicken, um den Zustelldienst der Streitkräfte nicht zu überlasten.

Statt individueller Päckchen sollten die Bürger besser über spezielle Organisationen zweckmäßige Dinge nach Afghanistan bringen lassen, erklärte das Ministerium am Montag in London. Gut gemeinte Gesten würden zwar geschätzt, verderbliche Dinge wie beispielsweise Schokolade solle aber niemand an die Front versenden. Bei einem Großaufgebot an Paketen würden Geschenke für einzelne Soldaten außerdem verspätet ankommen, betonte das Ministerium.

AP AP

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