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Unglück Kleinflugzeug in Baden-Württemberg abgestürzt – mehrere Tote

 Eine Polizistin steht vor einem Baumarkt der Kette Bauhaus in Bruchsaal, Baden-Württemberg
 Eine Polizistin steht vor einem Baumarkt der Kette Bauhaus in Bruchsaal, Baden-Württemberg
© Fabian Geier / DPA
Schock am Samstagnachmittag: Zu einer Zeit, als viele ihre Wochenendeinkäufe erledigen, stürzt ein Kleinflugzeug in Baden-Württemberg ab und prallt gegen einen Baumarkt. Mindestens drei Menschen sterben.

In Bruchsal bei Karlsruhe ist am Samstag gegen 13 Uhr ein Kleinflugzeug abgestürzt und gegen die Fassade eines Baumarktes geprallt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hat es bei dem Absturz am Samstag drei Tote gegeben. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Das Gebäude des Baumarktes sei vorsorglich geräumt worden.

Die Ursache für den Absturz ist noch unklar. Auch ob es noch weitere Verletzte gegeben hat, war zunächst nicht bekannt. Polizei und Rettungskräfte waren an der Unfallstelle im Einsatz. Der Baumarkt befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Flugplatz Bruchsal, wie ein Screeshot von Google Maps zeigt.

 

Die Piste des Flugplatzes Bruchsal (Bildmitte) befindet sich in unmittelbarer Nähe eines Industriegebietes
Die Piste des Flugplatzes Bruchsal (Bildmitte) befindet sich in unmittelbarer Nähe eines Industriegebietes
© Screenshot/Google Maps

Erst am Donnerstagabend waren beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Tirol drei Männer ums Leben gekommen. Das Flugzeug war im Wettersteingebirge gegen eine Felswand geflogen und zerschellte dort. Die Maschine startete im norditalienischen Montichiari und sollte im deutschen Schwäbisch Hall landen. Der Absturz hatte sich auf rund 2300 Metern ereignet. Medienberichten zufolge soll der Pilot des aus Deutschland stammenden Kleinflugzeugs sich nicht an die vorgegebene Flugroute gehalten haben.  

Die drei Insassen kamen nach Angaben des Innenministeriums wohl alle aus Baden-Württemberg. Ob es sich bei den Insassen tatsächlich um jene drei Männer im Alter von 72, 57 und 56 Jahren handelt, könne nur ein DNA-Abgleich sicherstellen, sagte ein Polizeisprecher.

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tib/DPA

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