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Virtuelle Nachrichtensprecher: China lässt künstliche Moderatoren Nachrichten vorlesen

Sie arbeiten rund um die Uhr, brauchen keinen Schlaf und verlangen niemals eine Gehaltserhöhung: In China lesen jetzt auch virtuelle Nachrichtensprecher die neuesten Meldungen vor.

Ein virtueller Nachrichtensprecher auf einem Großbildschirm

Die Zukunft im Fernsehgeschäft? Virtuelle Nachrichtensprecher - hier ein chinesischer Kollege. 

AFP

Chinas staatlich kontrollierte Nachrichtensender gelten seit langem als etwas roboterhaft in ihrer täglichen Wiedergabe regierungsfreundlicher Meldungen - und zwei neue Moderatoren werden diesen Eindruck wohl kaum ausräumen können: Die Nachrichtenagentur Xinhua stellte in dieser Woche zwei virtuelle Nachrichtensprecher vor. Damit sei Künstliche Intelligenz (KI) offiziell Teil der Berichterstattung geworden, erklärte Xinhua. Die "KI Künstliche Moderatoren" traten in einigen Online-Produktionen der Nachrichtenagentur auf, aber es war noch nicht klar, wie intensiv sie künftig eingesetzt werden.

KI-Moderatoren in China sprechen zwei Sprachen

Dem Aussehen zweier menschlicher Kollegen nachempfunden, lesen die computergesteuerten Avatare Texte, die in ihr System eingespeist werden, die Münder bewegen sich entsprechend dazu. Ob sie wirklich als KI gelten können, ist allerdings fraglich. Schließlich reagieren sie lediglich auf die Daten, mit denen sie gespeist werden. Tatsächliche KI umfasst jedoch Maschinen, die denken können und selbst Entscheidungen treffen.

Xinhua erklärte, die neuen Moderatoren seien in Zusammenarbeit mit dem Pekinger Technologie-Unternehmen Sogou Inc entstanden und die ersten ihrer Art weltweit. Sie hätten den Vorteil, dass sie 24 Stunden am Tag arbeiten und schnell Eilnachrichten verbreiten können. Bisher gibt es zwei Versionen der Moderatoren-Roboter: Die eine spricht Englisch, die andere Chinesisch.

ma, ans / AFP
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?