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Feuerwehr behindert: Duisburg: 150 Gaffer behindern Rettungseinsatz

Nach einem Unfall behinderten rund 150 Schaulustige einen Rettungseinsatz im Duisburger Stadtteil Hochfeld. Die Polizei beschwert sich über solches Verhalten.

Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz

Wenn Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz sind, sollte man die Retter nicht behindern. (Symbolbild)

Picture Alliance

Am Dienstagabend haben rund 150 Schaulustige die Arbeit von Feuerwehr und Polizei in Duisburg behindert. Die Einsatzkräfte waren in den Stadtteil Hochfeld gerufen worden, nachdem eine 24-jährige BMW-Fahrerin mit dem hinter ihr fahrenden Taxi zusammenstieß.

Polizeiangaben zufolge hatte die junge Frau trotz durchgezogener Linie versucht zu wenden. Das Bein der 24-Jährigen ist bei dem Unfall demnach zwischen Sitz und Fahrertür eingeklemmt worden.

Die Feuerwehr befreite sie, beide Fahrer wurden anschließend ambulant in Krankenhäusern behandelt. Die Unfallaufnahme und das Abschleppen der Wagen wurde von den Schaulustigen, die sich auf der Straße versammelt hatten, gestört.

Die Beamten sperrten die Straße ab und verteilten mehrere Platzverweise, berichtet die Polizei Duisburg. Die Einsatzkräfte zeigten sich aufgebracht über das Verhalten der Gaffer – immer häufiger kommt es zu Vorfällen dieser Art.