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Farbattacke: Anschlag auf Til Schweigers Haus

Tatort Hamburg: Auf das Haus des Schauspielers Til Schweiger ist eine Farbattacke verübt worden. Auch der Mini Cooper seiner Freundin wurde in der Nacht in Brand gesetzt. Die Polizei ermittelt.

Von Thiel und Boerne im "Tatort" überholt, von Unbekannten tyrannisiert: Auf das Haus von "Tatort"-Star Til Schweiger in Hamburg ist nach Informationen des Radiosenders NDR 90,3 ein Anschlag verübt worden. Unbekannte Täter haben demnach in der Nacht das Auto von Schweigers Freundin angezündet und mehrere Farbbeutel gegen das Haus des "Tatort"-Kommissars geworfen. Der Mini Cooper brannte komplett aus.

Um drei Uhr morgens soll ein Passant die Polizei und die Feuerwehr informiert haben. Wie bild.de berichtet, sollen sich Til Schweiger und seine Freundin Svenja Holtmann zum Tatzeitpunkt nicht in dem Haus aufgehalten haben. Die Hamburger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie geht laut bild.de von einem gezielten Anschlag aus. Ein Bekennerschreiben hätten die Ermittler nicht gefunden.

Auf DPA-Nachfrage bestätigte die Polizei einen Anschlag auf ein Haus in den Elbvororten, wollte sich aber nicht zur Identität des Hausbewohners äußern. Von Til Schweigers Seite war zunächst kein Statement zu erhalten.

kmi/DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?