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Drastisches Video Feuerwehr dreht Clip gegen Gaffer - und landet Internet-Hit

Das Video wurde wenige Tage vor Weihnachten auf YouTube hochgeladen und hat jetzt schon mehr als 190.000 Aufrufe. Auf bedrückende Art und Weise erzählt der Film der Freiwilligen Feuerwehr Osnabrück und der Blickfänger GbR eine Geschichte, wie die Respektlosigkeit und der Voyeurismus der Schaulustigen die Arbeit der Rettungskräfte behindert. Durch den Film soll die öffentliche Diskussion angeregt werden und die Menschen für das Thema "Gaffer an Unfallstellen" sensibilisieren.

Im Video sind drei junge Erwachsene auf dem Rückweg ihrer Urlaubsreise zu sehen. Sie fahren an einem schweren Verkehrsunfall vorbei und steigen aus. Sie machen Fotos und laden diese hoch. Angestachelt durch ihre Neugier und die Reaktionen aus dem Netz, nähern sie sich immer weiter dem Unfallort, um noch spektakulärere Bilder machen zu können. Was als harmloses Spiel beginnt, wird zunehmend zu einem voyeuristischen Exzess, der bis zur Behinderung der Rettungsarbeiten führt. 
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Immer wieder behindert Gaffer und Selfie-Süchtige Rettungsarbeiten. Die Freiwillige Feuerwehr Osnabrück setzt dagegen nun auf ein drastisches Video, das auch prompt viral geht.

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