Frankreich Kirchendieb verursacht Millionenschaden


In Frankreich steht ein Mann in Verdacht, aus Kirchen wertvolle Messgegenstände im Wert von rund zehn Millionen Euro geklaut zu haben. Darunter ist auch eine Statue der Jungfrau Maria, die allein einen Wert von 1,5 Millionen hat.

Die französische Polizei hat offenbar eine Serie spektakulärer Diebstähle aus Kirchen aufgeklärt. Sie nahm einen Mann fest, der kostbare Kunst- und Messgegenstände im Wert von zehn Millionen Euro aus den Gotteshäusern gestohlen haben soll.

Der 30-jährige Verdächtige wurde nach Polizeieingaben in Saint-Ouen nördlich von Paris dingfest gemacht, nachdem er einem Antiquitätenhändler ein aus einer Kirche in der Normandie gestohlenes Objekt angeboten hatte. Der Festgenommene habe eine Serie von 20 Diebstählen in der Normandie gestanden, sagte Bernard Darties, der Vizedirektor einer Sondereinheit der Polizei, die Diebstählen von Kulturgütern nachgeht.

Der Mann werde verdächtigt, auch an Diebstählen in anderen Regionen beteiligt gewesen zu sein. Die Polizei vermutet, dass er einen oder mehrere Komplizen hat. Die Ermittlungen der Polizei begannen nach dem Verschwinden von Statuen und anderen kostbaren Gegenständen aus Kirchen in der Normandie im vorigen Jahr.

Einige der gestohlenen Objekte sind mehrere hundert Jahre alt. Darunter ist nach Polizeiangaben auch eine Statue der Jungfrau Maria im Wert von 1,5 Millionen Euro. Einige der Gegenstände im Wert von etwa sechs Millionen Euro seien in einem Versteck sichergestellt worden, das der Festgenommene der Polizei preisgegeben habe.

AP AP

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker