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Ehemaliger Kollege über Andreas L. "Er machte auf mich einen ganz normalen Eindruck"


Sie sprachen im Cockpit über Zukunftspläne: Germanwings-Pilot Frank Woiton flog vor wenigen Wochen zusammen mit Andreas L. und erzählt nun im Fernsehen von dieser Begegnung.

Er hatte Zukunftspläne, war stolz auf seine Anstellung bei der Lufthansa: Der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine, der nach bisherigen Erkentnissen für den Tod von 149 Menschen verantwortlich ist, sprach noch vor wenigen Wochen mit einem Kollegen über seine Pläne. In der "Aktuellen Stunde" des WDR erzählte Germanwings-Pilot Frank Woiton von einem gemeinsamen Flug mit Andreas L.

"Er machte auf mich einen ganz normalen Eindruck. Er sprach auch über Zukunftspläne, erzählte, dass er sich freut im Lufthansa-Konzern endlich fliegen zu können. Dass er auf die Langstrecke gehen möchte. Dass er gerne A380- oder Jumbo-Kapitän werden möchte", so Woiton.

Ansprache an Fluggäste war Bedürfnis

Woiton sagte im WDR, dass ihm die Ansprache an die Fluggäste ein Bedürfnis gewesen sei. Er habe den Passagieren zeigen wollen, dass man als Pilot nicht nur ein Instrument ist, das das Flugzeug bedient, sondern auch ein Mensch. Der ehemalige Marineflieger und jetzige Germanwings-Pilot hatte sich kurz nach dem Absturz freiwillig zum Einsatz gemeldet.

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