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Corona-Krise in Heinsberg Versorgung in der Isolation: Post beliefert Risikogruppen mit Lebensmitteln

Sehen Sie im Video: Versorgung in der Isolation – Post beliefert Risikogruppen mit Lebensmitteln.


Im besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Heinsberg startet ein Pilotprojekt zur Grundversorgung für Risikogruppen. Die Deutsche Post holt Lebensmittel vom Supermarkt ab und liefert sie dann bis nach Hause.
Situativer O-Ton Michael Peltzer, Postzusteller in Gangelt «Ich habe eine Lieferung vom Rewe-Markt für Sie. Die Quittung habe ich Ihnen dazu gelegt. Die Tüten dürfen Sie aus der Box nehmen und die Box nehme ich wieder mit.»
Mit dem Lieferdienst können gerade Menschen im ländlichen Raum, wie hier in Gangelt, mit dem Nötigsten versorgt werden.
O-Ton Michael Peltzer, Postzusteller in Gangelt «Wir versuchen die Leute, die nicht mehr die Möglichkeit haben aus dem Haus zu kommen, weil sie in Quarantäne sind, oder sich selber schützen wollen auf Grund des höheren Alters, dass wir diese Leute noch mit der Grundversorgung ausstatten können.»
Per Postwurfsendung werden Bestellformulare verteilt. Bei Interesse wird das ausgefüllte Formular vom Postboten eingesammelt. Im lokalen Einzelhandel werden dann die gewünschten Lebensmittel und Haushaltswaren gepackt und am Folgetag von der Post ausgeliefert.
O-Ton Heinz Schmitz, Geschäftsführer Rewe «Das wird unwahrscheinlich gut aufgenommen. Und man nimmt auch gut wahr, dass wir hier eine Pilotregion sind. Und vielleicht, wie gesagt, wenn es dann gut ankommt und im Moment der Start ist hervorragend, könnte man das auf Deutschland ausweiten.»
Abgerechnet wird kontaktlos über Lastschriftverfahren. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Risikogruppen und Menschen in Quarantäne.
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Menschen, die sich in Quarantäne befinden oder aufgrund einer Vorerkrankung nicht mehr das Haus verlassen sollten, können sich in Heinsberg die Lebensmittel mit der Deutschen Post liefern lassen.

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