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Papst-Umfrage: Katholiken lehnen katholisches Familienbild ab

Es geht um Scheidung, Sex, Verhütung, Homosexualität: Die Deutsche Bischofskonferenz hat die Ergebnisse der vom Papst initiierten Umfrage unter Katholiken veröffentlicht. Das Resultat ist vernichtend.

Die von Papst Franziskus initiierte Umfrage unter allen Katholiken hat in Deutschland erhebliche Differenzen zwischen kirchlicher Lehre und tatsächlichem Leben der Gläubigen offenbart. In ihrer Haltung zu Scheidung, vorehelichem Sex, Verhütungsmitteln und homosexuellen Partnerschaften folgt demnach eine deutliche Mehrheit der Gläubigen der Kirchenlehre nicht. Die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlichte am Montag die kompletten Ergebnisse der Befragung in den 27 deutschen Diözesen und 20 katholischen Verbänden und Institutionen. Eine stärkere Beachtung des einzelnen Menschen in seiner eigenen Verantwortung sei erforderlich, heißt es in einer ersten Bewertung.

Nach Einschätzung der Befragten leben 90 bis 100 Prozent der Paare, die um eine kirchliche Trauung bitten, oft schon mehrere Jahre zusammen. Die Katholiken in Deutschland akzeptierten ein solches Zusammenleben ohne große Vorbehalte, heißt es in der Mitteilung der Bischofskonferenz. Lediglich drei Prozent nähmen hier eine strikt ablehnende Haltung ein. Auch Trauungen von Paaren, die bereits Kinder haben, nehmen zu. Dabei wird das Zusammenleben als allgemein übliche Vorstufe der Ehe betrachtet. Viele halten eine Eheschließung ohne voreheliches Zusammenleben gar für unverantwortlich.

Unverständlich, lebensfern, diskriminierend

Die kirchlichen Aussagen zu vorehelichem Geschlechtsverkehr, zur Homosexualität, zu wiederverheirateten Geschiedenen und zur Geburtenregelung finden bei den Gläubigen kaum Akzeptanz und werden überwiegend ausdrücklich abgelehnt. Das katholische Familienbild wirke auf viele zu idealistisch und lebensfern, heißt es in der Auswertung. Insbesondere die Vorgaben der Kirche zur Sexualmoral und zur Familienplanung, welche allein die natürliche Empfängnisverhütung zulassen, sind nur für sehr wenige Paare relevant.

Die kirchliche Sexualmoral werde als reine Verbotsmoral wahrgenommen und von der Argumentation und Sprache her als unverständlich und lebensfern betrachtet. Die Weigerung der Kirche, homosexuelle Lebenspartnerschaften gesellschaftlich und rechtlich anzuerkennen, wird darüber hinaus als Diskriminierung verstanden.

Botschaft in einladender Weise vermitteln

Insbesondere im Bereich der Sexual-, Ehe- und Familienethik gelte es, eine Ausdrucksform zu finden, die eine Befreiung vom Vorurteil der Leibfeindlichkeit und einer lebensfeindlichen Gesetzesethik ermögliche, heißt es in der von der Bischofskonferenz veröffentlichten Zusammenfassung der Antworten. Es komme darauf an, die zentrale Botschaft der Kirche von Ehe und Familie in ihrer unbedingten Bejahung des Lebens und des Leibes in einladender Weise zu vermitteln.

Die Befragung dient der Vorbereitung der Bischofssynode zum Thema Familie vom 5. bis 19. Oktober im Vatikan. Katholische Laienorganisationen, darunter etwa die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, hatten in den vergangenen Wochen eine Veröffentlichung der deutschen Umfrageergebnisse angemahnt.

mad/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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