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Zwangsadoption in der DDR: Nach einem anonymen Anruf will eine Mutter das Grab ihrer Tochter öffnen lassen

Vor 40 Jahren starb Christa Steenvoordens Tochter in der Badewanne ihrer Großeltern. Ihren Leichnam sah sie nie. Eine Exhumierung soll Gewissheit schaffen. Doch die Behörden stellen sich quer. Lebt Juliane vielleicht noch?

Zwangsadoption in der DDR: Nach einem anonymen Anruf will eine Mutter das Grab ihrer Tochter öffnen lassen

Christa Steenvoorden glaubt nicht daran, dass ihre Tochter Juliane vor 40 Jahren starb. Nun möchte sie deren Grab exhumieren lassen (Symbolbild)

Picture Alliance

Rügen, Dezember 1977. Noch elf Tage bis Weihnachten. Christa Steenvoorden aus Sassnitz ist auf einer Schulung, als sie der schreckliche Anruf erreicht: Ihre dreieinhalbjährige Tochter Juliane ist tot. Ertrunken in der Badewanne ihrer Großeltern. Ihre Leiche wird direkt abgeholt. Christa Steenvoorden bekommt den kleinen Körper nicht zu sehen, kann sich nicht von ihrer Tochter verabschieden. Das sei ihr schon damals sehr merkwürdig vorgekommen, sagt sie gegenüber dem NDR.

Die heute 66-Jährige glaubt, nein ist sich sicher, dass ihr Tochter noch lebt und in einer anderen Familie aufgewachsen ist. Und es ist nicht die Verzweiflung einer trauernden Mutter, die da aus ihr spricht. Christa Steenvoorden hat einen schauerlichen Verdacht: Die Behörden könnten Julianes Tod nur vorgetäuscht haben, um ihre Tochter zur Zwangsadoption freizugeben, wie sie in der "Ostsee Zeitung" berichtet.

Falsche Daten, kein Totenschein

Ihren Verdacht nährt ein Anruf, den sie vor zwei Jahren erhielt. Eine Frauenstimme meldete sich. "Ich wollte ihnen nur sagen, dass ihre Tochter Juliane Kube noch lebt. Fangen Sie bitte endlich an zu suchen", soll die Stimme am anderen Ende der Leitung gesagt haben. Und Christa Steenvoorden macht sich auf die Suche.

Sie recherchierte in Archiven, suchte nach Dokumenten und Zeugen aus der damaligen Zeit und wird fündig. Ihre Entdeckungen bestärken ihren Verdacht. Geburtsdaten stimmten nicht, Unterschriften sind gefälscht worden. Auch die Suche nach dem Totenschein blieb erfolglos. Die Staatsanwaltschaft Rostock bestätigt, dass es zu Julianes Todesfall keine Akte gäbe. Im Mai 2016 taucht dann plötzlich ein Totenschein auf – mit falschem Geburtsdatum. Juliane hatte nicht am 29. sondern am 31 Juli Geburtstag. "Das wirft schon Fragen auf", sagt Christa Steenvoorden im NDR. Sie geht noch weiter, setzt alle Hebel in Bewegung. 2013 führt die Uni Greifswald eine Georadarmessung an dem Grab durch. Das Ergebnis: Kein Spuren eines Sarges.

Stadt Sassnitz sträubt sich gegen die Exhumierung

Bei der Stadt Sassnitz beantragt sie die Exhumierung der letzten Ruhestätte ihrer Tochter, doch die lehnte ab. Christa Steenvoorden zieht vor Gericht und bekommt Recht. Doch das Grab bekam die 66-Jährige noch immer nicht zu Gesicht. Der Sassnitzer Bürgermeister Frank Kracht (Linke) geht in Berufung. Der Fall sei so emotionsgeladen. Das Leid einer Mutter reiche für eine Exhumierung nicht aus. Denn die Würde des Toten ist unantastbar und der Fall könnte andere nach sich ziehen. Christa Steenvoorden sucht weiter.

In der DDR waren Zwangsadoptionen keine Seltenheit. Noch immer gibt es zahlreiche Fälle, in denen Eltern nichts vom Verbleib ihrer Kinder wissen, sie gar für tot halten oder Kinder, die nach ihrer leiblichen Familie suchen. Ähnlich erging es Brigitte Riebe aus Güstrow. Ihr kleiner Sohn Niko starb 1982 im Krankenhaus. Auch sie sah nie einen Leichnahm, wie sie in einem Interview im "Güstrow TV" erzählt. Und auch sie zweifelte am Tod ihres Sohnes. Doch anders als Christa Steenvoorden konnte sie 2014 Nikos Grab exhumieren. Darin fanden sich Tierknochen.

tyr
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?