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Goldenes Handtuch für "ICE-Sauna": NDR-Moderator sprengt Konferenz mit Bahnchef Grube

Überraschende "Ehrung" für Rüdiger Grube. Auf der Bilanz-Pressekonferenz erhielt der hitzegeplagte Bahnchef den Preis für die "Beste Saunaidee 2010". Die Auszeichnung überreichte ihm ein nicht ganz unbekannter Herr im weißen Bademantel.

Nach all den Schlagzeilen und überhitzten Gemütern freute sich Rüdiger Grube, endlich mal über positive Neuigkeiten sprechen zu dürfen. Der Umsatz ist gestiegen, der Gewinn auch, und die Aschewolke hat jede Menge Gestrandete in die Fernzüge gezwungen, verkündete der Bahnchef auf der Pressekonferenz zur Halbjahresbilanz.

Grube verlas die Zahlen, lächelte, kündigte eine Qualitätsoffensive an - und wurde dann von einem Herrn im weißen Bademantel unterbrochen. "Guten Tag, mein Name ist Schlegl vom Deutschen Saunaverband", stellte sich der junge Mann vor. Tobias Schlegl moderiert die Satire-Sendung "Extra drei" im NDR-Fernsehen. Er hatte sich Grube als Hauptdarsteller für einen Beitrag für die kommende Sendung ausgesucht. Neben Schlegel saß - ebenfalls mit Bademantel - ein Schüler. Er gehörte zu den Jugendlichen, die auf einer Klassenfahrt bei 50 bis 70 Grad Hitze in einem ICE kollabiert waren.

Schlegl will ein Zeichen setzen

"Wir möchten ihnen den Innovationspreis für die beste Saunaidee 2010 verleihen", wandte sich Schlegl an Grube. Dazu überreiche sein Verband dem Bahn-Chef das Goldene Handtuch. Grube nahm den Preis ruhig entgegen, betonte aber: "Der Hintergrund ist ja kein erfreulicher. Von daher freue ich mich nicht." Schlegel erklärte seine Aktion: "Wir wollten ein Zeichen setzen", sagte er. "Mehr Profit und weniger Service", das passe nicht zusammen.

swd/AFP / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.