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Hai-Angriff in Russland: Zwei junge Männer schwer verletzt

Südafrika, Australien, amerikanische Westküste - Regionen in denen Menschen von Haien angegriffen werden sind meist warm bis tropisch. Aber nicht nur das Klima war ungewöhnlich bei einem Badeunfall im Osten Russlands.

Bei zwei beispiellosen Hai-Attacken sind im Südosten Russlands zwei junge Männer schwer verletzt worden. Ein 16-Jähriger erlitt am Donnerstag durch den Angriff eines Hais in der Primorje-Region am Japanischen Meer schwere Verletzungen am Oberschenkel und an den Arterien, wie ein Sprecher des örtlichen Katastrophenschutzministeriums der Nachrichtenagentur AFP sagte. Der Unfall ereignete sich kurz nach einem von den lokalen Behörden verhängten Schwimmverbot als Reaktion auf einen Hai-Angriff am Vortag.

Dabei hatte ein Hai einen 25-jährigen Mann angegriffen und ihm die Hände abgerissen. Der Mann wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht. Der Unfall ereignete sich nicht weit vom Strand entfernt und hatte für Entsetzen in der Region gesorgt. Die Behörden verboten daraufhin das Schwimmen in dem Gebiet im nordwestlichen Japanischen Meer. Zwar können dort mehrere Arten von Haien, unter anderem der Heringshai, gesichtet werden, sie greifen jedoch normalerweise keine Menschen an, weshalb das Schwimmen bislang als relativ sicher galt. Die Chassan-Region im Süden Primorjes, wo sich beide Attacken ereigneten, ist für ihre weißen Sandstrände und ihr klares Wasser bekannt.

ono/AFP / AFP