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Haiti: Hurrikan "Gustav" tötet elf Menschen

Hurrikan "Gustav" ist mit heftigen Regenfällen über die Karibikinsel Haiti hinweggezogen. Der Regen hat einen Erdrutsch ausgelöst und ein Haus begraben. Dabei sind drei Menschen gestorben. Insgesamt sind durch den Hurrikan bisher mindestens elf Menschen ums Leben gekommen.

Hurrikan "Gustav" hat auf Haiti mindestens elf Menschenleben gefordert. Wie die Zeitung "Le Nouvelliste" unter Berufung auf Behörden des Landes berichtet, wurden sieben weitere Menschen verletzt. Drei der Toten wurden aus einem Haus geborgen, das nach einem Erdrutsch von Schlammmassen begraben worden war.

Nach mehreren Vermissten werde noch gesucht, meldete der Zivilschutz. Inzwischen stuften die Meteorologen "Gustav" zum Tropensturm herab. Nach den Berechnungen wird er sich jedoch erneut zum Hurrikan verstärken.

Auf Haiti hat "Gustav" Bäume entwurzelt und eine Reihe von landwirtschaftlichen Plantagen verwüstet. Die Regierung versetzte die meisten Provinzen des Landes in Alarmzustand. Vor allem der heftige Regen verursachte Überschwemmungen und Erdrutsche.

Entsprechende Warnungen bestanden weiterhin für Haiti auf der Insel Hispaniola sowie für die Nachbarinsel Kuba mit den Provinzen Guantanamo, Santiago de Cuba, Las Tunas, Holguin und Granma sowie für Jamaika und die Cayman-Inseln. Nach Angaben des Hurrikan-Zentrums in Miami befand sich der Sturm am Mittwochmorgen gut 200 Kilometer südöstlich vom kubanischen Guantanamo.

DPA / DPA
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