Himalaja Wiedersehen mit dem K2

Vor 50 Jahren wurde der K2 zum ersten Mal bestiegen. Zum Jubiläum hat der Enkel des Pioniers Achille Compagnoni den zweithöchsten Fels der Welt erneut in Angriff genommen.

50 Jahre nach der Erstbesteigung des zweithöchsten Bergs der Welt durch Achille Compagnoni hat dessen Enkel am Montag den pakistanischen Himalaja-Gipfel K2 erklommen. Der Italiener Achille Compagnoni hatte den K2 am 31. Juli 1954 gemeinsam mit Lino Lacedelli bezwungen, sein Enkel Michele erreichte den Gipfel gemeinsam mit vier weiteren Kletterern. Zusammen mit einer spanischen Gruppe waren sie seit drei Jahren die ersten, denen die gefährliche Bergtour gelang.

Mit 8611 Metern ist K2 zwar nicht ganz so hoch wie der Mount Everest mit 8850 Metern, aber schwerer zu besteigen. Den bislang 189 erfolgreichen Expeditionen stehen 50 Todesfälle gegenüber, beim Mount Everest ist das Verhältnis mit 2000 zu 182 günstiger. Obwohl K2 der zweithöchste Gipfel der Welt ist, ist er von keinem von Menschen bewohnten Ort aus zu sehen - so abgelegen liegt der Berg im pakistanischen Himalaja. So wurde der auch Chogori genannte Berg erst 1977 zum zweiten Mal erklommen.

Der bergsteigerischen Herausforderung wird sich demnächst auch die neue, Ende Juli gekürte 8000er-Weltrekordhalterin stellen. Gerlinde Kaltenbrunner, erste Frau der Welt, die acht 8000er ohne künstlichen Sauerstoff erklommen hat, plant den K2 als neue Herausforderung anzugehen.

DPA DPA

Mehr zum Thema



Newsticker