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Stararchitekt gestorben: Von der Louvre-Pyramide bis zum Bank of China Tower – die Meisterwerke des I.M. Pei

Die Pyramide vor dem Pariser Louvre galt als seine berühmteste Schöpfung. Nun ist Architekt Ieoh Ming Pei im Alter von 102 Jahren verstorben. Auch seine Bauwerke erlangten aufgrund ihres einzigartigen Stils Bekanntheit und hievten ihn die Riege der Stararchitekten.

Nikolaus Pichler

I.M. Pei posiert im Jahr 1985 mit dem Entwurf für die Neugestaltung des Pariser Louvre

Peis Pläne Pläne für die Neugestaltung des Pariser Museums Louvre lösten damals heftige Reaktionen aus. Eine Pyramide vor dem wichtigsten Museum der "Grande Nation"? Für die Pariser damals undenkbar. Bis Pei 1985 mit dem Bau beginnen konnte, stieß er auf Spott, Ablehnung und Kritik. Doch als die Glaspyramide 1989 fertiggestellt wurde, herrschte allgemeine Begeisterung über den Neubau.

AFP

Er galt als ruhig, eloquent und aufgrund seines raffinierten Spiels mit der Sonne als "Meister des Lichts". Nun ist der chinesisch-amerikanische Stararchitekt Ieoh Ming Pei im Alter von 102 Jahren in New York verstorben.

Pei wurde am 26. April 1917 im südchinesischen Guangzhou geboren und zog mit 17 in die USA, um dort Architektur zu studieren. Er galt als Vollender der klassischen Moderne, viele seiner Entwürfe basieren auf einfachen geometrischen Formen wie Dreiecken, Würfeln und Pyramiden.

Für seine Glaspyramide vor dem Eingang des Pariser Louvre-Museums erlangte der Pritzker-Preisträger weltweit Bekanntheit. Peis Werk umfasst jedoch noch weitaus mehr spektakuläre Bauten wie die Rock and Roll Hall of Fame in Ohio oder das Deutsche Historische Museum in Berlin. 

AFP / DPA