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Sardinien Italienischer Mörder entkommt zum dritten Mal aus dem Gefängnis

Gefängnis
Auf Sardinien ist ein verurteilter Mörder aus einem Hochsicherheitsgefängnis geflohen – nicht zum ersten Mal (Symbolbild)
© Hedi Benyounes/Unsplash
Das mit der lebenslangen Haftstrafe sieht er offensichtlich nicht so richtig ein: In Italien ist ein verurteilter Mörder zum wiederholten Mal aus seinem Hochsicherheitsgefängnis ausgebrochen.

In Italien ist ein zu lebenslanger Haft verurteilter Mörder zum dritten Mal aus dem Gefängnis entkommen. Der 60-jährige Giuseppe Mastini nutzte einen Freigang am Samstag, um aus seinem Hochsicherheitsgefängnis auf Sardinien zu fliehen, wie die Polizeigewerkschaft ES Polizia am Montag mitteilte. Die Polizei sei auf der Jagd nach dem Verbrecher.

Ursprünglich aus dem norditalienischen Bergamo stammend, zog Mastini in den 1970er Jahren mit seiner Familie nach Rom und beging seinen ersten Mord im Alter von elf Jahren, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete. Erstmals entkam Mastini 1987 aus dem Gefängnis, als er nach einem Freigang nicht mehr auftauchte.

Zwei Jahre lang auf der Flucht

Damals war er zwei Jahre lang auf der Flucht, bis die Polizei ihn wieder aufgriff. In dieser Zeit beging er Raubüberfälle, tötete einen Polizisten, verletzte einen weiteren und nahm ein junges Mädchen als Geisel. Im Juni 2017 entkam er mit derselben Methode aus einem Gefängnis in Norditalien.

tim AFP

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