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Jahrestag Hitler-Attentat: Zeitzeugen erinnern sich

Am 20. Juli 1944 sollte die "Operation Walküre" den Nazidiktator Adolf Hitler töten. Doch das Attentat scheiterte. Zeitzeugen berichten von diesem historischen Ereignis.

Von Philipp Weber und Martin Thiele

Der Glaube an den sogenannten Endsieg schwand in der deutschen Bevölkerung spätestens seit der Niederlage von Stalingrad. Deutschland befindet sich im fünften Kriegsjahr. Viele Städte liegen in Trümmern. Es regt sich Widerstand gegen die Nazi-Regierung. Am 20. Juli 1944 zündet Wehrmachtsoffizier Graf von Stauffenberg - der eine Gruppe Helfer sich scharen konnte - eine Bombe neben Hitler am Kartentisch im Führerhauptquartier "Wolfsschanze". Doch die "Operation Walküre" scheitert. Hitler überlebt. Zeitzeugen erzählen im Rahmen des Projekts "Gedächtnis der Nation", wie sie den 20. Juli 1944 erlebt haben.

Strategische Aspekte des Attentats

Das Ziel der "Operation Walküre": Die Ermordung Adolf Hitlers. Im Anschluss solle es einen Staatsstreich geben und eine neue Regierung sollte Krieg und Verbrechen der Nazis beenden. In einem waren sich die Widerstandskämpfer sicher: Nur wenn Adolf Hitler tot ist, kann ein Umbruch in Nazi-Deutschland gelingen. Wehrmachtsoffizier Philipp Freiherr von Boeselager erinnert sich, wie wichtig die Ausschaltung Hitlers gewesen sei.

Organisation des Widerstands

Wer waren sie, die Widerstandskämpfer, die sich gegen das Hitler-Regime auflehnten? Wie organisiert war die Gruppe? Der ehemalige Widerstandskämpfer Ewald von Kleist erklärt, wie lose das Bündnis war.

Operation Walküre in Kiel

Um 12.42 Uhr am 20. Juli 1944 detoniert in der Wolfsschanze eine Sprengladung während einer Besprechung, bei der auch Adolf Hitler anwesend ist. Doch Hitler gehört zu den Überlebenden. Graf von Stauffenberg konnte nur eine von zwei geplanten Sprengladungen scharf stellen. Auch habe das Gedränge unter den anwesenden Offizieren im Besprechungsraum verhindert, die Bombe direkt neben Hitler zu positionieren.

Zwei Fehler mit fatalen Folgen: Graf von Stauffenberg war sich zwar sicher, Hitler könne die Explosion nicht überlebt haben und leitete - wie geplant - den Staatsstreich ein. Doch schnell war klar: Hitler hatte überlebt. Der Putsch wurde von Hitler-treuen Truppen niedergeschlagen. Militärs und SS-Leute in ganz Nazi-Deutschland sind alarmiert, formieren sich gegen die Hitler-Gegner. So auch in Kiel, wie sich der damalige Marinesoldat Karl von Aretin erinnert.

Schockierende Filmaufnahmen

Graf von Stauffenberg wird nach dem misslungenen Attentat noch in der Nacht des 20. Juli gemeinsam mit Werner von Haeften, Albrecht Ritter Merz von Quirnheim und Friedrich Olbricht im Hof des Bendlerblocks erschossen. Und nicht nur diese vier Widerstandskämpfer wurden im Anschluss an das Attentat festgenommen und hingerichtet. Jobst Schulze-Büttner, Sohn des Widerstandskämpfers Georg Schulze-Büttger, erzählt von den Filmaufnahmen des Prozesses gegen seinen Vater.

Zum Gedenktag ist der Jahrhundertbus des Projekts "Gedächtnis der Nation" in Berlin. In dem mobilen Aufnahmestudio können Zeitzeugen ihre eigenen Erinnerungen an dieses und an andere historische Ereignisse festhalten lassen. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(