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Lösegeld für Öltanker Somalische Piraten töten sich gegenseitig


Bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Piratenbanden um das Lösegeld für einen Öltanker sind vier Menschen getötet worden.

Bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Piratenbanden um das Lösegeld für einen Öltanker sind vier Menschen getötet worden. Nachdem am Wochenende für die Freilassung des griechischen Schiffes Maran Centaurus bis zu sieben Millionen Dollar (4,9 Millionen Euro) aus einem Flugzeug abgeworfen wurden, kam es in der somalischen Hafenstadt Harardhere zum Streit zwischen zwei Piratenbanden, wie Einheimische am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP sagten. Dabei seien drei Piraten und ein Zivilist getötet worden.

In der Nacht zum Dienstag hätten sich die Banden mit schwerem Geschütz bekämpft, sagte ein Händler aus Harardhere. Am Morgen beruhigte sich die Lage nach Angaben eines weiteren Einheimischen. "Aber es gibt immer noch Spannungen", sagte er. Die Maran Centaurus war am Montag freigekommen. Der mit zwei Millionen Barrel Öl beladene Tanker war eines der größten jemals gekaperten Schiffe. Er war Ende November im Indischen Ozean entführt worden. An Bord waren 16 Philippiner, neun Griechen, zwei Ukrainer und ein Rumäne.

AFP AFP

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