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Mit Papa an der Seite: Neunjähriger bezwingt höchsten Berg der Anden

Fast 7000 Meter hoch ist der Aconcagua und damit kein Terrain für kleine Jungen. Der neunjährige Tyler Armstrong ist eine Ausnahme. Er hat es bis zum Gipfel geschafft und so einen Rekord aufgestellt.

Der neun Jahre alte Tyler Armstrong und sein Vater Kevin jubeln nach der Besteigung des Kilimanjaro. Zu Weihnachten ging es für die beiden in den Anden noch 1000 Meter höher.

Der neun Jahre alte Tyler Armstrong und sein Vater Kevin jubeln nach der Besteigung des Kilimanjaro. Zu Weihnachten ging es für die beiden in den Anden noch 1000 Meter höher.

Erst neun Jahre alt und schon auf dem höchsten Gipfel der Anden: Tyler Armstrong aus Kalifornien erfüllte sich mit seinem Vater Kevin einen besonders ambitionierten Weihnachtswunsch. Am 24. Dezember habe er den fast 7000 Meter hohen Aconcagua erklommen und damit einen neuen Rekord als jüngster Bezwinger des Berges aufgestellt, sagte der Leiter der Expedition, Nicolás García, am Freitag dem Sender C5N.

Bei der Klettertour auf den argentinischen Berg nahe der Grenze zu Chile wurde Tyler von seinem 30-jährigen Vater und dem Sherpa Lhawang Dhondup, 50, begleitet. Damit ging der Nachwuchs-Bergsteiger als jüngster Gipfelstürmer in die Aconcagua-Annalen ein. Insgesamt war das Dreier-Team 12 Tage in den Bergen unterwegs.

Nicht der erste hohe Berg für Tyler

"Als wir oben ankamen, habe ich mich unglaublich gefühlt: Unter Milliarden Menschen auf der Erde bin ich der Jüngste, der das geschafft hat", sagte Tyler der Zeitung "Uno" am Samstag. Es war übrigens nicht der erste hohe Berg in Tylers Leben. Auch den höchsten Berg Afrikas, den 5895 Meter hohen Kilimandscharo in Tansania, bezwang er schon. Wegen seines Alters brauchte Tyler eine Sondergenehmigung für den Aufstieg.

Sein Papa war stolz und betonte, dass er erst durch seinen Sohn zum Bergsteigen gekommen sei. Auch Mutter Priscilla gratulierte auf der Facebookseite ihres Sohnes: "Ich bin superstolz auf Dich. Aber ich kann auch nicht aufhören, mir Sorgen zu machen, wenn Du weiter so abenteuerlustig bist."

awö/AFP/DPA / DPA
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