Mülheim an der Ruhr Entwichene Gift-Kobra ist tot


Die vor drei Wochen in einem Mülheimer Mehrfamilienhaus entwichene Gift-Kobra ist tot. Das verendete Reptil sei am Donnerstag von der Feuerwehr in der Dachgeschosswohnung des Schlangenhalters entdeckt worden, berichtete ein Sprecher der Stadt Mülheim.

Die vor drei Wochen in einem Mülheimer Mehrfamilienhaus entwichene Gift-Kobra ist tot. Das verendete Reptil sei am Donnerstag von der Feuerwehr in der Dachgeschosswohnung des Schlangenhalters entdeckt worden, berichtete ein Sprecher der Stadt Mülheim. Die Schlange sei auf einen Klebestreifen gekrochen, den die Feuerwehr ausgelegt hatte. Anschließend sei das geschwächte Jungtier bei einem Befreiungsversuch offenbar verendet. Die Kosten der dreiwöchigen Schlangenjagd werden auf rund 100 000 Euro geschätzt.

Reptilien-Expertin Silvia Macina kritisierte das bisherige Vorgehen. "Man hätte das Haus ausgasen sollen, auch wenn das sicherlich nicht im Sinne des Tierschutzes gewesen wäre", sagte die Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) in Rheinbach (Rhein-Sieg-Kreis). Nach viertägiger Suche hatte die Stadt das Mehrfamilienhaus abriegeln lassen, um so die fingerdicke 30-Zentimeter-Schlange auszuhungern. Seitdem war das Haus täglich von der Feuerwehr kontrolliert worden.

DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker