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Tierschutz: Niederlande verbieten Wildtiere im Zirkus

Enge Gehege, ständige Reisen, stressige Auftritte - das Zirkusleben ist für Tiere eine Qual. Die Haltung von Wildtieren in Zirkussen ist nun auch in den Niederlanden verboten.

In den Niederlanden dürfen Wildtiere, wie diese Tiger, nicht mehr in Zirkussen gehalten werden

In den Niederlanden dürfen Wildtiere, wie diese Tiger, nicht mehr in Zirkussen gehalten werden

Ob Tiger, Löwen oder Elefanten - Zirkusse in den Niederlanden müssen künftig auf sämtliche Wildtiere verzichten. Ein entsprechendes Verbot sei vom Regierungskabinett beschlossen worden, teilte das Wirtschaftsministerium in Den Haag am Samstag mit. "Die Gesundheit der Tiere ist wichtiger als ihre Verwendung für Vergnügungen oder das Festhalten an überkommenen Traditionen", sagte Staatssekretärin Sharon Dijksma.

Enge Gehege sowie die für Zirkusse unumgänglichen ständigen Reisen seien für die oft angeketteten Tiere eine Qual. Das Wildtierverbot gilt vom 15. September 2015 an für sämtliche Zirkusveranstaltungen in den Niederlanden. Mehrere europäische Länder haben in den letzten Jahren solche Verbote verhängt, darunter Belgien, Österreich und Finnland. In Großbritannien dürfen Zirkusse vom 1. Dezember 2015 an keine Wildtiere mehr haben.

In Deutschland müssen Schwerzen der Tiere nachgewiesen werden

Der Deutsche Tierschutzbund kämpft seit Jahren vergeblich für ein bundesweites Wildtierverbot im Zirkus. Bislang können in Deutschland nach geltenden gesetzlichen Regeln Einschränkungen erst verfügt werden, wenn die Wildtierhaltung nachweislich "unter erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden" erfolgt.

lie/DPA / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?