Hintergrund

Artikel zu: Hintergrund

Gideon Saar und Johann Wadephul

Wadephul sieht Deutschland und Israel in neuer Phase der Sicherheitspartnerschaft

Vor dem Hintergrund der aktuellen Konflikte mit Russland und dem Iran sieht Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) Deutschland und Israel in einer neuen Phase der Sicherheitspartnerschaft. "Dieser Konflikt mit dem Iran und auch der Konflikt in der Ukraine haben uns deutlich vor Augen geführt, dass wir uns näher stehen als je zuvor und dass wir ein gemeinsames Interesse haben", sagte Wadephul am Dienstag nach einem Treffen mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar in Berlin. 
Rodríguez in Caracas

Venezuela: Regierung erhöht Mindestlohn um 26,3 Prozent

Vor dem Hintergrund wachsender Unzufriedenheit über schwierige Lebensbedingungen hat die Regierung von Venezuela den Mindestlohn in dem südamerikanischen Land um 26,3 Prozent auf 240 Dollar (knapp 205 Euro) erhöht. Es handele sich um "die bedeutendste Erhöhung der vergangenen Jahre", sagte Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez am Donnerstag am Vorabend des Internationalen Tags der Arbeit vor tausenden Regierungsanhängern in Caracas.
EZB-Gebäude in Frankfurt am Main

Europäische Zentralbank gibt Leitzinsentscheidung bekannt

Vor dem Hintergrund wachsender Inflationssorgen wegen des Iran-Krieges verkündet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag (14.15 Uhr) ihre neue Leitzinsentscheidung. Es wird erwartet, dass die EZB die Leitzinsen zum inzwischen siebten Mal in Folge unverändert lässt und an ihrem abwartenden Kurs vorerst festhält. EZB-Präsidentin Christine Lagarde erläutert die Entscheidung im Anschluss auf einer Pressekonferenz (14.45 Uhr).
Netanjahu (m.) und Herzog (r.)

Gnadengesuch für Netanjahu: Israels Präsident beruft Prozessparteien zu Gesprächen ein

Vor dem Hintergrund eines Gnadengesuchs in dem Korruptionsprozess gegen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat der israelische Präsident Isaac Herzog die Anwälte Netanjahus und die Staatsanwaltschaft zu Gesprächen einberufen. Bevor er seine Entscheidung zu dem Gnadengesuch treffe, sollten "alle Anstrengungen unternommen werden, um Gespräche zwischen den Parteien zu führen, um zu Verständigungen zu gelangen", hieß es in einem Schreiben der Rechtsberaterin Herzogs, Michal Tsuk-Shafir, das am Dienstag an die Prozessparteien übermittelt wurde.
Pro-iranische Gruppierung alarmiert deutsche Behörden

Verfassungsschutz warnt vor Anschlägen durch pro-iranische Terrorgruppe HAYI

Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges warnen die deutschen Sicherheitsbehörden vor Anschlägen der pro-iranischen Gruppe Harakat Aschab al-Jamin al-Islamija (HAYI) in Europa. Die Drohung der Gruppierung, "auch gefährlichere Tatmittel" einzusetzen, sei neu, erklärte das Bundesamt für Verfassungsschutz laut einem Bericht des "Handelsblatts" (Dienstagsausgabe). Sicherheitspolitiker äußerten sich besorgt über die Aktivitäten der Gruppe, hinter der nach Experten-Einschätzung die iranischen Revolutionsgarden stecken könnten.