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Polizei fahndet: Wer ist die Frau mit dem Auschwitz-Shirt?

Die Demonstranten von Hogesa wollen mit Rechtsradikalen nicht in eine Schublade gesteckt werden. Aber ob Auschwitz-Shirts da hilfreich sind? Die Kölner Polizei sucht nun diese zwei Hooligans.

Mit diesem Bild fahndet die Polizei Köln nach zwei Hogesa-Demonstranten

Mit diesem Bild fahndet die Polizei Köln nach zwei Hogesa-Demonstranten

Am 26. Oktober letzten Jahres zogen die "Hooligans gegen Salafisten" durch die Kölner Innenstadt. Unter ihnen war auch eine junge Frau, die ein T-Shirt mit der Aufschrift "University Auschwitz, EST 1941" stolz in die Kamera eines Reporters präsentierte. Außerdem ist die Aufschrift "Genetics, Ethnogency, Final Solution" auf dem Kleidungsstück zu erkennen, was so viel wie "Genetik, Rassenkunde, Endlösung" heißt - alles Begriffe, die ganz dem Jargon der Nationalsozialisten entsprechen. Dazu ist eine weiße Silhouette des Konzentrationslagers zu sehen.

Nun fahndet die Polizei nach der jungen Frau und ihrem Mann. Die beiden stehen unter Verdacht, sich der Volksverhetzung strafbar gemacht zu haben. Auf einem Video des Online-Magazins "Vice" gibt das Pärchen dem Reporter ein Interview. Auf die Frage, was denn die "Auschwitz University" sei, antwortete die Frau: "Gute Frage, das hat mein Mann gemacht. Ich hab keine Ahnung."

Verräterisches T-Shirt

In diesem Moment scheint dem Mann aufzugehen, dass die Aufschrift die Hooligans-Demonstration in kein gutes Licht rückt. "Das ist vielleicht nicht gerade dafür, sage ich mal, fördernd, dass wir nichts in die rechtsradikale Szene gedrängt werden", stottert er ins Mikrofon. Auf der Kundgebung wolle er bloß für sein Land einstehen und sei nicht rechtsradikal, erklärt der Hooligan weiter.

Die Polizei bittet nun, um Hinweise zu dem aktuellen Aufenthaltsort und Identität des Pärchens.

Straßenschlacht mit 1.300 Polizisten in Köln

Die als Kundgebung gegen Salafisten angemeldete Veranstaltung von mehr als 5000 Hooligans und Rechtsextremisten war im vergangenen Oktober in Gewalt umgeschlagen. Bei dem Marsch durch die Kölner Innenstadt lieferten sich die Demonstrationsteilnehmer eine Straßenschlacht mit 1.300 Polizisten. 49 Beamte erlitten dabei Verletzungen. 

ivi
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?