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Probleme mit Klimaanlagen: Hitze erwischt die Bahn kalt

Die heiße Witterung der vergangenen Tage hat wieder zu Problemen bei der Deutschen Bahn geführt. Anders als zuvor waren nicht nur Klimaanlagen betroffen.

Der Deutschen Bahn macht erneut die Sommerhitze zu schaffen. In einem ICE von Interlaken nach Berlin mussten am Freitag einige Waggons wegen erhöhter Temperaturen gesperrt werden. Die Ursache für die Störung blieb zunächst unklar. Eine Untersuchung der Wagen sei für Montag geplant, sagte ein Bahnsprecher. Trotz der nicht begehbaren Zugteile fuhr der ICE durch. Die Verspätung von 40 Minuten am Berliner Ostbahnhof sei aus anderen Gründen entstanden, sagte der Sprecher.

Nach einem Bericht von "bild.de" fiel am Freitag in einem ICE von München nach Hamburg die Klimaanlage aus. Die Fahrgäste hätten daraufhin in Nürnberg in einen Ersatzzug umsteigen müssen. Auch in diesem Zug habe es aber im weiteren Fahrtverlauf noch einmal eine Panne mit der Klimaanlage gegeben. Bereits vor zwei Jahren hatte es in ICE-Zügen wiederholt erhebliche Probleme mit der Kühlung gegeben.

In Potsdam gab es nach einem Bericht des Berliner "Tagesspiegel" vom Samstag Probleme mit Gleisen, die sich durch die Hitze verbogen hatten. Durch die sogenannte Verwerfung sei eine leichte Kurve entstanden, zitierte das Blatt einen Bahnsprecher. Mehrere Regionalzüge mussten deswegen das Tempo drosseln, was zu Verspätungen führte. Reisende waren demnach aber nicht gefährdet.

In ganz Deutschland war es teils über 30 Grad heiß. Probleme mit den Klimaanlagen hatten die Bahn bereits im Sommer 2010 geplagt.

tkr/AFP/DPA / DPA
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