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Riesenfund in Florida: Hochheben nur zu viert möglich: US-Forscher finden fünf Meter lange Python

Pythons gehören zu den größten Schlangen der Welt. Ein aktueller Fund eines Python in den USA ist dennoch etwas besonderes. Das Tier, das von Forschern gefunden wurde, brachte gut 63 Kilogramm auf die Waage.

Vier Forscher heben einen mehr als fünf Meter langen und 63 Kilogramm schweren Riesenpython

Mehr als Fünf Meter lang und 63 Kilogramm schwer ist der Riesenpython, den Forscher in den USA fanden

AFP

In den Everglades in Florida haben Wissenschaftler ein mehr als fünf Meter langes und 63 Kilogramm schweres Pythonweibchen gefunden. Im Bauch der Schlange waren bereits 73 reifende Eier. Der Python ist der größte seiner Art, der im "Big Cypress National Preserve" gefunden wurde. Das 729.000 Hektar große und unter staatlichem Schutz stehende Sumpfgebiet westlich von Miami war in der Vergangenheit bereits Fundort vieler Pythons. Auf Facebook posteten die Forscher ihre Entdeckung. 

A New Record and The Research Continues This female was over 17 feet long, weighed 140 pounds, and contained 73...

Gepostet von Big Cypress National Preserve am Freitag, 5. April 2019

Eine neue Tracking-Technologie ermöglicht es den Forschern, auch größere Exemplare zu finden. "Das Einpflanzen von Funksendern bei männlichen Pythons ermöglicht es, die Männchen zu brütenden Weibchen zu verfolgen", heißt es in ihrer Erklärung. Die Forscher seien jedoch nicht nur für die Entfernung der Schlangen zuständig, auch wissenschaftliche Daten würden gesammelt. Schritt für Schritt wolle man so verstehen, wie Pythons leben.

Pythons sind in Florida heimisch geworden

Der burmesische Python kommt ursprünglich aus Südostasien, ist aber in den letzten Jahrzehnten auch in Florida heimisch geworden, wo ihm vor allem das tropische Klima der Everglades zu Gute kommt. In Florida sind die Würgeschlangen mittlerweile eine echte Bedrohung, weil sie keine natürlichen Feinde haben. Offizielle Stellen schätzen, dass in den Sümpfen vor Miami bis zu 100.000 Pythons leben.

Um der Bedrohung durch Pythons Herr zu werden, veranstaltet Florida sogar Wettbewerbe, in denen Jäger aufgefordert werden, möglichst viele von ihnen zu fangen. Rund 1.600 Personen haben sich 2013 für die erste "Python-Challenge" angemeldet. 68 Schlangen wurden damals gefunden. Im Jahr 2017 wurden 25 Jäger vom "South Florida Water Management District" im Rahmen eines Pilotprojekts für die Einschläferung von Pythons mit 175.000 US-Dollar bezahlt. In den 1980er-Jahren tauchten die Pythons in den Everglades auf. Vermutlich ließen ihre Besitzer frei, als sie zu groß wurden. Auch der Hurrikan "Andrew" von 1992 wird für das Auftauchen der Pythons in Florida verantwortlich gemacht. Damals wurde eine Zuchtanlage zerstört, aus der einige Schlangen ausgebrochen sein sollen.

Quelle: "cnn.com"

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np / AFP
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