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Rittersaal und Geheimtunnel: Schweizer Schloss wird versteigert - ohne Mindestgebot

Dinieren im Rittersaal aus dem 14. Jahrhundert, nach dem Essen ein verdaulicher Spaziergang auf 2000 Quadratmetern Wohnfläche und wem die Gesellschaft missfällt, der flüchtet durch den Geheimtunnel. Klingt verlockend? Können Sie haben.

Das Schloss "Chateau de Bavois" in der Schweiz

Das Schloss "Chateau de Bavois" in der Schweiz

DPA

Ein Riesen-Schloss mit eigenem Rittersaal ist in der Schweiz für den Meistbietenden zu haben. Das Chateau de Bavois zwischen dem Genfer See und dem Neuenburgersee in der Westschweiz wird versteigert. Das Auktionshaus Concierge Auctions rechnet für
Donnerstag mit einem Millionenpreis für die Prachtimmobilie. 

Das Schloss gehört dem Genfer Privatbankier Thierry Lombard. Er wollte es nach Angaben des Auktionshauses vor ein paar Jahren für 18 Millionen Schweizer Franken (15,6 Millionen Euro) verkaufen, fand aber keinen Käufer. Jetzt unternimmt der Banker einen neuen Versuch und lässt das Chateau ohne Mindestpreis an den Meistbietenden versteigern.

Ein Schloss aus dem 14. Jahrhundert

Das Schloss "Chateau de Bavois" in der Schweiz

Das Schloss de Bavois liegt zwischen zwei Seen in der Schweiz

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Das Schloss stammt aus dem 14. Jahrhundert und war einst Sitz des Grafen Peter II. von Savoyen. Es hat mehr als 2000 Quadratmeter Wohnfläche, neben dem Rittersaal einen Weinkeller, einen Rundturm sowie ein zweieinhalb Hektar großes Grundstück mit Schwimmbad, Scheune, Pferdeboxen und einen Geheimtunnel. Dieser führt zum benachbarten Bauernhof, der auch dazu gehört.

Das Schloss "Chateau de Bavois" in der Schweiz

Ein großer Swimmingpool schützt gegen ausufernde Schlossherren-Gemütlichkeit

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sve / DPA