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Mutmaßlicher Täter: Wer ist der Motorsägen-Mann aus Schaffhausen?

Nach der Kettensägen-Attacke im schweizerischen Schaffhausen fahndet die Polizei fieberhaft nach dem Tatverdächtigen. Er sei ein Eigenbrötler, Waldmensch und womöglich Waffennarr. Was über Franz W. bekannt ist.

Nach dem Motorsägen-Angriff in Schaffhausen nahm die Polizei Franz W. (50) fest

Nach dem Motorsägen-Angriff in Schaffhausen nahm die Polizei Franz W. (50) fest

Um 10.39 Uhr geht der erste Alarm bei der Polizei ein. Am Montagvormittag ist ein Mann mit einer Kettensäge im Büro einer Krankenversicherung im schweizerischen Schaffhausen eingedrungen, verletzt zwei Mitarbeiter - einen davon schwer. Drei weitere Menschen werden in Mitleidenschaft gezogen. Stundenlang bleibt eine Einkaufsstraße in der Altstadt gesperrt, Geschäfte geschlossen. Insgesamt sind mehr als 100 Sicherheitskräfte im Einsatz, die Polizei fahndet fieberhaft nach dem Tatverdächtigen.

Immer noch.

Der mutmaßliche Motorsägen-Mann, der vorerst als Franz W. identifiziert wurde, befindet sich nach wie vor auf der Flucht - laut Polizei sei er international zur Fahndung ausgeschrieben, eine Sonderkommission (SOKO) auf der Suche nach ihm eingerichtet. Wer ist der Mann, den die Polizei im Visier hat?

Was wir über den Tatverdächtigen aus Schaffhausen wissen

  • Der Tatverdächtige heißt Franz W..
  • Er wurde am 20. Oktober 1966 geboren, ist also 50 Jahre alt.
  • Laut Beschreibung der Polizei ist Franz W. etwa 1,90 Meter groß, trägt eine Glatze und hat eine "ungepflegte, verwahrloste Erscheinung".
  • Der Tatverdächtige war Kunde der Krankenversicherung CSS, wie die Boulevardzeitung "Blick" berichtet, in dessen Büro er am Montagmorgen eingedrungen ist und dort zwei Mitarbeiter verletzt hat - einen davon schwer. Die Polizei bestätigte am Montag, dass sich die Tat "im Zusammenhang mit der Versicherung" und seinem "Verhältnis" zur Versicherung stehe.
  • Scheinbar ist der Tatverdächtige leicht reizbar: Die Polizei warnte, dass Franz W. aggresiv reagieren könne, sobald er sich in die Enge getrieben fühle. Laut der Boulevardzeitung "Blick" leidet er an einer schizophrenen Störung.
  • Handelt es sich um einen Waffennarr? Laut Polizei ist der Tatverdächtige mehrmals vorbestraft - sowohl 2014 als auch 2016 habe er gegen das Waffengesetz verstoßen.
  • Weiter berichtet das Boulevardblatt "Blick", dass Franz W. ein Griechenland-Fan (gewesen) sei, der in den 90er-Jahren mehrmals nach Athen reiste und sich für griechische Literatur interessierte.
  • Nach einem Autounfall soll der Tatverdächtige ein "Trauma" erlitten haben, wie ein ehemaliger Vermieter der "Blick" erzählt. Er soll Sozialhilfe bezogen haben. Eine Nachbarin erinnert sich: "Er war ein Einzelgänger, der immer laut mit sich selbst gesprochen hat.", sagte sie dem Blatt.
  • Mehrmals sei Franz W. umgezogen, habe zwischenzeitlich in Hotels gewohnt - zuletzt soll er mit einem VW Bus auf einem abgelegenen Parkplatz in einem Wald in Uhwiesen (Katon Zürich) gelebt haben, Passanten angeschrien und beleidigt haben, wie "Blick" berichtet. Und mit einer Kettensäge gesichtet worden sein, wie "20 Minuten" berichtet.


Da nach dem Tatverdächtigen nach wie vor gefahndet wird, wird die Bevölkerung von der Polizei dazu angehalten, vorsichtig zu sein. Der Täter könne immer noch bewaffnet sein. Feststellungen sollen sofort der Polizei (052 624 24 24 oder 117) gemeldet werden.

fs/mit Material der DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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