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Sexuelle Übergriffe am Elitegymnasium: Staatsanwaltschaft prüft Taten auf Verjährung

In der Affäre um sexuelle Übergriffe an einem von Jesuiten geführten Elitegymnasium überprüft nun die Berliner Generalstaatsanwaltschaft die Vorwürfe.

Die Behörde will zunächst klären, ob noch eine Strafverfolgung möglich ist oder die Taten verjährt sind, wie eine Sprecherin am Freitag mitteilte. Untersucht werden Vorwürfe, wonach zwei Lehrer zwischen 1975 bis Mitte der 80er Jahre sieben Jungen im Alter von etwa 15 bis 16 Jahren sexuell misshandelt haben.

Die Sprecherin wies darauf hin, dass es seit der Tatzeit viele Gesetzesänderungen gegeben hat, die sich auf die Strafandrohung und Verjährung auswirken. "Das macht es erforderlich, unter Berücksichtigung der bekannt gewordenen Tathandlungen, des Alters, des Geschlechts des Opfers und des spätesten denkbaren Tatzeitpunkts zu prüfen, ob die im Raume stehenden möglichen Straftaten überhaupt noch strafrechtlich verfolgt werden können", erläuterte sie. "Gemäß dem Gesetz dürfe eine Verfolgung der Patres nur aufgenommen werden, wenn eine Verjährung nicht zwingend anzunehmen ist.

Das Landeskriminalamt hatte zunächst ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen eingeleitet und dies jetzt an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Der Rektor des Canisius-Kollegs, Pater Klaus Mertes, hatte in einem Brief an etwa 500 Absolventen die Vorwürfe öffentlich gemacht und geschrieben: "Mit tiefer Erschütterung und Scham habe ich diese entsetzlichen, nicht nur vereinzelten, sondern systematischen und jahrelangen Übergriffe zur Kenntnis genommen."

Der Missbrauch habe Mitte der 70er bis Anfang 80er Jahre stattgefunden, sagte Mertes. Die Schüler seien zwischen 13 und 17 Jahre alt gewesen. "Die Täter sind namentlich von Opfern genannt worden." Die beiden Lehrer hätten den Jesuiten-Orden in den 80er Jahren verlassen und seien seitdem auch nicht mehr an der Schule tätig. Eine Strafverfolgung hält der Pater selbst nicht mehr für möglich. Die Taten seien verjährt.

APN / APN
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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