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Spekulationen um Unfallursache in der Schweiz: Busfahrer wollte angeblich DVD einlegen

Die Hinweise auf die Ursache des Busunglücks in der Schweiz verdichten sich: Nach Medienberichten wollte der Fahrer eine DVD einlegen. Die Eltern und Angehörigen der Opfer nehmen derweil Abschied am Unfallort.

Nach dem tragischen Busunglück in der Schweiz mit 28 Todesopfern laufen die Ermittlungen zur Unfallursache auf Hochtouren. Die belgische Zeitung "Het Laatste Nieuws" berichtete unter Berufung auf überlebende Schüler, der Busfahrer habe zum Unfallzeitpunkt eine DVD wechseln wollen. Mehrere der verletzten Kinder hätten ihren Eltern und dem Krankenhauspersonal erzählt, dass der Fahrer kurz vor dem Unfall eine DVD einlegen wollte, die ihm ein Lehrer gebracht habe. "Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit" könne damit die Unfallursache sein. Zugleich schrieb die Zeitung, der Schweizer Polizeisprecher Renato Kalbermatten habe diese Version des Unglückshergangs vorläufig als Spekulation bezeichnet, die durch die ausgewerteten Videoaufzeichnungen im Tunnel nicht belegt sei.

Unterdessen mussten Eltern ihre beim Busunfall getöteten Kinder identifizieren. Die Familien trafen in kleinen Gruppen in einer Leichenhalle vor Ort ein, um die Körper zu identifizieren oder Informationen zu liefern, die bei der Identifizierung der teilweise bis zur Unkenntlichkeit verstümmelten Opfer helfen könnten, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag in Sion. Von den 22 toten Kindern und den sechs toten Erwachsenen seien drei noch nicht identifiziert: "Wegen der Gewalt des Aufpralls gibt es Probleme bei der Identifizierung." Sollte es nicht möglich sein, die Toten am Aussehen oder an den Kleidern zu erkennen, werde eine DNA-Analyse in Auftrag gegeben.

Staatstrauer in Belgien

Um das tragische Ereignis zumindest in Ansätzen begreifen zu können, wurden die Angehörigen zur Unfallstelle gefahren. Die Besuche in dem Autobahntunnel bei Siders im Wallis sollten den ganzen Tag andauern, sagte ein Polizeisprecher. Kurz zuvor hatten Familien mit Blumen und Briefen in den Händen, die sie am Unglücksort niederlegen wollten, ein Hotel in Siders verlassen.

Zumindest die Toten, bei denen die Namen bereits feststehen, können nach belgischen Angaben rasch in die Heimat geflogen werden. Die Regierung hat zwei Transportflugzeuge des Typs C-130 von einer Übung in Portugal abgezogen und in die Schweiz beordert. Für Freitag wurde in Belgien Staatstrauer ausgerufen.

Verletzte sollen nach Belgien gebracht werden

Die belgische Regierung hat am Donnerstag bei einer Sondersitzung über den Heimtransport der 28 Toten und 24 Verletzten des Busunglücks in der Schweiz beraten. Nach Angaben von Gesundheitsministerin Laurette Onkelinx sind unter den verletzten Kindern noch vier Schwerverletzte, davon drei in einem "kritischen" Zustand.

Bereits am Mittwochabend seien ein oder zwei leichter Verletzte wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, sagte der Sprecher. Medien hatten von noch mehr Entlassungen berichtet. Das konnte der Sprecher zunächst nicht bestätigen.

In den betroffenen Schulen in Belgien soll Normalität einkehren. An der Sint-Lambertus-Schule in Heverlee und an der Grundschule t'Stekske in Lommel wurde am Donnerstag wieder der Unterricht aufgenommen. "Das normale Leben muss weitergehen. Es ist wichtig für die Schüler, in die Schule zurückzukehren, um über die Katastrophe zu sprechen und Fragen zu stellen", sagte der Magistratsbeamte von Lommel, Kris Verduyckt, der Nachrichtenagentur Belga. Dem Bericht zufolge werden die Kinder bei ihrer Rückkehr in den Schulalltag psychologisch begleitet.

Experten wollten derweil das völlig zerstörte Buswrack untersuchen, um nähere Erkenntnisse zum Unfallhergang zu erhalten. Zudem soll die Leiche des Busfahrers autopsiert werden. Mit Ergebnissen werde aber erst in den nächsten Tagen gerechnet.

Diskussion um die Nothaltebucht

In der Schweiz begann eine Debatte über die Sicherheit von Nothaltebuchten in Tunneln. Der "Tages-Anzeiger" kritisierte, dass die Buchten im Siders-Tunnel Mauern hätten, die im rechten Winkel zur Fahrbahn stünden und damit eine tödliche Gefahr darstellten. Nur dadurch sei es möglich gewesen, dass der Bus frontal gegen die Mauer der Nothaltebucht prallte. Möglicherweise müsse die Höchstgeschwindigkeit für den Schwerlastverkehr in Tunneln gesenkt oder die Konzeption von Nothaltebuchten geändert werden, schrieb die Zeitung "Le Temps".

Der Reisebus mit Kindern aus zwei belgischen Schulen an Bord war auf der Rückfahrt von einer Skifreizeit, als er am Dienstagabend im Autobahntunnel bei Siders nach rechts abkam, die Fahrbahnbegrenzung überfuhr und frontal gegen die Betonmauer einer Nothaltebucht prallte. Unter den Überlebenden befindet sich auch ein deutsches Kind. Zudem stammen mehrere Schüler aus den Niederlanden, da Lommel nahe der Grenze liegt. Die Mädchen und Jungen waren nach Behördenangaben zumeist zwischen zehn und zwölf Jahre alt.

swd/mlr/AFP/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(