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Keine Tsunami-Gefahr: Erdbeben der Stärke 6,8 erschüttert Zentraljapan

Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat den Norden der Provinz Nagano erschüttert. Zunächst gab es keine Berichte über Schäden oder Verletzte - Tsunami-Gefahr besteht laut Behörden nicht.

Menschen in Zentraljapan stehen stehen nach einem Erdbeben der Stärke 6,8 auf der Straße

Menschen in Zentraljapan stehen stehen nach einem Erdbeben der Stärke 6,8 auf der Straße

Ein schweres Erdbeben hat am Samstagabend Japan erschüttert. Das Beben in der Mitte des Landes habe eine Stärke von 6,8 erreicht, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender NHK. Eine Warnung vor einem Tsunami sei nicht ausgegeben worden. Hochgeschwindigkeitszüge wurden gestoppt. Berichte über größere Schäden lagen zunächst nicht vor. Ein Behördenvertreter aus dem Ort Ogawa in der Nähe des Epizentrums berichtete dem Sender NHK von einem langen Erdstoß. Aktenordner seien aus den Regalen gefallen. Das Beben war auch in der Hauptstadt Tokio zu spüren, die rund 180 Kilometer entfernt liegt.

Im März 2011 hatte ein gewaltiges Erdbeben vor der Küste Japans einen verheerenden Tsunami ausgelöst. Die Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima war die Folge.

amt/DPA / DPA
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