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Früherer Geschäftspartner des Rappers: Clanchef Arafat Abou-Chaker festgenommen – plante er die Entführung von Bushidos Familie?

In Berlin ist der frühere Geschäftspartner von Bushido und Clanchef Arafat Abou-Chaker festgenommen worden. Einem Zeitungsbericht zufolge wollte er sich an dem Musiker rächen.

Bushido (r.) 2010 mit seinem damaligen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker 

Zeiten ändern sich: Bushido (r.) 2010 mit seinem damaligen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker 

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Sicherheitskräfte haben in Berlin Arafat Abou-Chaker, den berüchtigten Clanchef und früheren Geschäftspartner des Rappers Bushido, festgenommen. Die Berliner Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage entsprechende Meldungen.

Es bestehe der "dringende Verdacht der Verabredung eines Verbrechens", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP. Konkret gehe es um eine "verabredete Entziehung Minderjähriger, schwere Körperverletzung und Anstiftung zur Entziehung Minderjähriger", führte er weiter aus. Als Haftgründe nannte er Flucht- und Verdunklungsgefahr. Laut "Bild"-Zeitung soll der Clanchef geplant haben, die Kinder Bushidos oder dessen Frau Anna-Maria Ferchichi zu entführen und dafür bereits Komplizen gesucht haben.

Bushido sagte sich von Arafat Abou-Chaker los

Die Festnahme erfolgte am Rande eines Gerichtstermins vor dem Amtsgericht Tiergarten in Berlin. Unmittelbar vor der Verhaftung war Abou-Chaker nach Gerichtsangaben wegen Körperverletzung und Bedrohung zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt worden, die aber noch nicht rechtskräftig ist. In dem Prozess ging es um eine Streitigkeit im Treppenhaus einer Physiotherapiepraxis. Abou-Chaker soll dort seinem Opfer mit den Fingern in die Augen gestochen und ihm einen Nasenbeinbruch zugefügt haben.

Die Polizei hat seit längerem – nicht nur in der Hauptstadt – mit organisierter Clankriminalität zu kämpfen und in den vergangenen Monaten mehrfach öffentlichkeitswirksam Razzien durchgeführt. Der sogenannte Abou-Chaker-Clan wird unter anderem mit Drogen- und Waffenhandel, Schutzgelderpressungen, Raubüberfällen und Zuhälterei in Verbindung gebracht.

Trennung von Arafat Abou-Chaker: Bushido und seine Frau Anna-Maria packen aus: "Wir lassen uns nicht mehr einschüchtern"

Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei, nannte die Festnahme Abou-Chakers in einer ersten Reaktion "ein wichtiges Zeichen unseres Rechtsstaates", warf dem Berliner Senat in Bezug auf die organisierte Kriminalität jedoch "Kleinreden sowie mangelndes Durchgreifen" in der Vergangenheit vor.

Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte erst im Dezember eine Abteilung für Vermögensabschöpfung ins Leben gerufen. Sie soll den Kampf gegen die Organisierte Kriminalität verstärken und Vermögenswerte, die aus Straftaten entstanden sind, beschlagnahmen.

Bushido sprach über mögliche Rachepläne

Bushido sagte sich erst kürzlich von seinem früheren Geschäftspartner los.  Der Musiker sprach im Oktober im stern-Exklusiv-Interview über mögliche Rachepläne des Clanchefs nach dessen Trennung von ihm.

2013 enthüllte der stern unter dem Titel "Bushido und die Mafia", dass der millionenschwere Rapper dem Boss einer kriminellen arabischstämmigen Großfamilie eine Generalvollmacht ausgestellt hatte. Die Trennung von seinem berüchtigten Geschäftspartner Abou-Chaker im März 2018 galt als heikler Schritt im Milieu der Organisierten Kriminalität.

Quellen: "Bild"-Zeitung, Staatsanwaltschaft Berlin, GdP-Sprecher Benjamin Jendro auf Twitter

wue / mit AFP-Material
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.