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Spanischer Mediziner: Angeklagt in Schweden: Arzt soll in zwei Jahren 52 Kinder missbraucht haben

Dieser Fall aus Schweden macht sprachlos. Zwischen 2015 und 2017 soll ein Arzt aus Spanien 52 Kinder und 18 Erwachsene sexuell missbraucht haben. Nun steht er in vor Gericht. Um seine Neigungen auszuleben, nutzte er auch eine neue Technologie.

Schweden: Richterhammer Symbolbild

Der Hammer wird fallen für den jungen spanischen Arzt in Schweden. Für 14 Jahre könnte er ins Gefängnis kommen (Symbolbild).

DPA

In Schweden steht ein 29-jähriger Arzt vor Gericht. Der Spanier soll in den Jahren 2015 bis 2017 insgesamt 52 Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren sexuell missbraucht und mehrere vergewaltigt haben. Als wenn das noch nicht genug wäre, wird ihm auch noch der Missbrauch von 18 Erwachsenen und der Besitz von Kinderpornografie vorgeworfen. 

Der Mediziner soll die Taten in mehreren medizinischen Einrichtungen in Schweden sowie über einen medizinischen Beratungsservice im Internet verübt haben. Laut Klageschrift vergewaltigte er vier minderjährige Patienten. In diesen Fällen plädiert die Staatsanwaltschaft auf eine besondere Schwere der Schuld, weil die Kinder sehr jung gewesen seien und der Angeklagte seine Autorität als Arzt missbraucht habe.

Schweden: Tatverdächtiger filmte Genitalien bei Online-Beratung

Außerdem soll der Arzt wiederholt die Genitalien von Kindern untersucht haben, obwohl dies medizinisch gar nicht notwendig gewesen sei, heißt es in der Anklage. Bei der Online-Beratung habe er die Eltern der kleinen Patienten angewiesen, dies für ihn zu übernehmen. Mehrfach filmte er diese Untersuchungen. "Der Missbrauch des Vertrauens, das Ärzte allgemein genießen, und der Einsatz einer neuen Technologie, um sexuellen Missbrauch zu verüben, ist einzigartig und besorgniserregend", sagte der Anwalt Fredric Wikman, der einige der Opfer vertritt, der schwedischen Nachrichtenagentur TT.

Der Arzt ist bereits seit Dezember 2017 in Untersuchungshaft, sein Prozess soll am 20. September beginnen. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 14 Jahre Gefängnis. 

Ralf Zitzmann Unbreakable
wlk / AFP
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?