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JVA Straubing: Geiselnehmer vergewaltigt Therapeutin

Die Geiselnahme im Straubinger Gefängnis ist zwar unblutig beendet worden, das Opfer des Schwerverbrechers wurde aber mehrmals sexuell missbraucht. Der 51-jährige Mörder hatte die Therapeutin des Hochsicherheitsgefängnisses sieben Stunden lang in seiner Gewalt.

Bei der Geiselnahme im Straubinger Gefängnis in Niederbayern ist eine Therapeutin der Justizvollzugsanstalt mehrfach sexuell missbraucht worden. Dies gab Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) bekannt. Das Opfer sei nach sieben Stunden in der Gewalt des Häftlings schwer traumatisiert.

Die Geiselnahme war in der Nacht zum Mittwoch ohne Blutvergießen beendet worden. Der Mann, der am Dienstag seine Therapeutin als Geisel genommen hatte, gab um 0.35 Uhr auf, wie ein Sprecher der Straubinger Polizei mitteilte. Die 49 Jahre alte Justizbeamtin blieb unverletzt und wird von Psychologen betreut. Der Häftling wurde wieder in seine Zelle gebracht. Das Messer, mit dem der 51-Jährige die Frau bedroht hatte, stellten die Beamten sicher.

Der Häftling hatte die Frau am Dienstagnachmittag in der sozialtherapeutischen Abteilung der Justizvollzugsanstalt (JVA) in seine Gewalt gebracht. Die Polizei riegelte daraufhin den Gefängniskomplex mit zahlreichen Beamten ab und postierte ein Spezialeinsatzkommando. Die Beamten setzten aber auf Verhandlungen mit dem Geiselnehmer, der so zur Aufgabe bewegt werden konnte. Auch der Psychologe der Anstalt sei einbezogen gewesen, sagte der Polizeisprecher.

Der Geiselnehmer ist ein Wiederholungstäter

Bei dem Täter handelt es sich um einen Schwerverbrecher, der mehrfach wegen Vergewaltigung sowie wegen eines Sexualmords verurteilt wurde. Er hatte eine 25 Jahre alte Frau ermordet und war deswegen 1985 vom Landgericht Aschaffenburg zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Während der Untersuchungshaft hatte der Mann 1984 in der unterfränkischen Stadt schon einmal zusammen mit einem anderen Häftling einen Gefängnisaufseher als Geisel genommen. Nachdem die zwei Täter den Wachmann niedergeschlagen hatten, konnten sie aus dem Gefängnis fliehen. Beide wurden aber kurz darauf gefasst.

Bereits als 13-Jähriger fiel der Mann erstmals wegen einer Sexualstraftat auf, damals war er aber noch nicht strafmündig. Er hat bereits mehr als 30 Jahre seines Lebens im Gefängnis gesessen.

Bayerns Justizministerin will schärfere Kontrollen

Justizministerin Merk kündigte unterdessen als Reaktion auf die Geiselnahme schärfere Kontrollen für die Straubinger Justizvollzugsanstalt an. Der 51-jährige Häftling soll in eine andere Haftanstalt verlegt werden. Woher er das Messer hatte, ist nach wie vor nicht geklärt.

Die mehr als 100 Jahre alte JVA in Ostbayern ist das wichtigste Hochsicherheitsgefängnis im Freistaat. Dort sitzen zum großen Teil Verbrecher mit besonders langen Haftstrafen ein. Mehr als ein Fünftel der rund 850 inhaftierten Männer sind wegen Mordes zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. Zudem werden in Straubing Täter untergebracht, gegen die wegen ihrer Gefährlichkeit Sicherungsverwahrung verhängt wurde.

DPA/AP / AP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.