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Köln 59-Jähriger stirbt vor Einkaufszentrum – Angehörige greifen Polizisten und Retter an

Rettungseinsatz
In Köln verstarb ein Mann trotz des Einsatzes der Rettungskräfte (Symbolbild).
© Boris Roessler / DPA
Am Samstag ist ein Mann in Köln auf offener Straße verstorben. Die Polizei berichtete über Angriff auf Einsatzkräfte und wies Gerüchte zurück. 

Am Samstagabend ist vor dem Eingang eines Einkaufszentrums in Köln-Chorweiler ein 59-jähriger Mann verstorben. Wie die Polizei mitteilte, sind die Hintergründe seines Todes derzeit noch unklar und Gegenstand von kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Während des Rettungseinsatzes sei es zu Angriffen durch Angehörige des Mannes auf das Rettungsdienstpersonal und auf hinzugerufene Polizisten gekommen. Mehr als 20 Streifenwagen wurden demnach eingesetzt, um die Situation vor Ort schließlich zu beruhigen.

Auf Twitter informierten die Beamten am Samstag zunächst, dass es sich um einen "internistischen Noteinsatz" gehandelt habe. Anders lautende Nachrichten, die in den sozialen Medien kursierten, wären ausdrücklich falsch. Unter anderem auf Twitter waren zuvor Gerüchte über einen angeblichen Amoklauf abgesetzt worden.

Gewalt gegen Retter und Polizisten keine Ausnahme

Hintergrund: Gewalt gegen Rettungskräfte und Polizisten sind in Deutschland keine Ausnahme. Immer wieder werden Helfer und Beamte im Einsatz bepöbelt oder sogar tätlich angegriffen. Die Gewerkschaften von Polizei und Feuerwehr hatten in der Vergangenheit immer wieder auf entsprechende Vorfälle hingewiesen und vor einem besorgniserregenden Trend gewarnt. 

Der Kampfsportler und Wissenschaftler Swen Körner trainiert Rettungs- und Einsatzkräfte in Selbstverteidigung. Im stern-Interview erklärt er, wie man auf Attacken am besten reagiert. Lesen Sie hier: Selbstverteidigungsexperte: "Die Gewalt kündigt sich in der Mimik an" (stern+)

Quellen:Polizei Köln, Polizei Köln auf Twitter

Schaulustige mit dem Schriftzug "Gaffer" auf der Stirn

Im Video: Diese Kampagne hat ein klares Ziel – der Betrachter soll begreifen, dass ein Foto, Video oder neugieriger Blick im falschen Moment viele Leben zerstören kann. Doch nicht nur die Kampagne geht hart mit Gaffern ins Gericht.

rös

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