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Erstochen und im Koffer versteckt Russische Bloggerin ermordet: Angeblicher Freier gesteht Tat

Ekaterina Karaglanova
Dieses Foto postete Ekaterina Karaglanova im August 2018 aus der Dominikanischen Republik.
© Instagram/Ekaterina Karaglanova
Der grausame Mord an Ekaterina Karaglanova sorgt in Russland für Aufsehen. Die junge Frau wurde erstochen und ihre Leiche in einen Koffer gezwängt. Nun hat ein Mann die Tat gestanden. 

Am vergangenen Montag machte der Vermieter einer Moskauer Wohnung einen grausamen Fund: Im Apartment, das er an die 24-jährige Ekaterina Karaglanova vermietete, entdeckte er die Leiche der jungen Frau - nackt in einen Koffer gezwängt. Der Körper der Bloggerin wies zahlreiche Messerverletzungen auf, zudem war ihre Kehle durchgeschnitten worden. Nun konnte die russische Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen. Aufnahmen von Überwachungskameras haben die Polizei auf seine Spur geführt. Am Donnerstag wurde Maxim G. dem Haftrichter vorgeführt. Während seiner Vernehmung gestand der 33-Jährige, Karaglanova getötet zu haben, teilte das Ermittlungskomitee mit.

Seiner Aussage zufolge habe die junge Frau als Prostituierte gearbeitet und an diesem Tag ihn als Kunden empfangen. Nachdem er mit ihr Sex gehabt hatte, sei er mit ihr in Streit geraten. "Sie sagte mir, dass ich ein Niemand und hässlich sei. Und mir auch keine Schönheitsoperationen helfen würden", sagte Maxim G. bei seiner Vernehmung, wie ein Video, das vom Ermittlungskomitee veröffentlicht wurde, zeigt. Tatsächlich hat der junge Mann bereits mehrere Operationen hinter sich.

Erniedrigung als Tatmotiv?

"Sie hat mich immer wieder erniedrigt und meine sexuellen Fähigkeiten beleidigt", erklärte der mutmaßliche Täter. Sie habe ihn ausgelacht und gesagt, dass er erst in einem Jahr wieder das Geld für ein erneutes Treffen zusammen bekommen würde. "Ich konnte das nicht ertragen und habe mindestens fünf Mal auf ihren Nacken und Brust eingestochen". Er bereue seine Tat und werde mit den Ermittlern zusammenarbeiten", versicherte der 33-Jährige.

Bereits vor der Aussage von Maxim G. hatten russische Medien berichtet, es gebe den Verdacht, das Opfer könnte als Escort-Girl gearbeitet haben. Auf ihrem Instagram-Kanal, wo sie 84.000 Follower hatte, veröffentlichte die junge Frau Bilder aus teuren Urlauben und demonstrierte ein luxuriöses Leben, obwohl sie nach offiziellen Angaben noch Studentin war. 

ivi

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