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Überraschung bei Verkehrskontrolle Das Auto war gestohlen, Polizei fand darin eine Waffe, eine Klapperschlange und radioaktives Uran

Bei einer Routine-Verkehrskontrolle kommen manchmal erstaunliche Dinge zutage.
Bei einer Routine-Verkehrskontrolle kommen manchmal erstaunliche Dinge zutage
© Trent Szmolnik / Unsplash
Verkehrspolizisten rechnen damit, dass kontrollierte Autofahrer betrunken sind oder aggressiv auf die Überprüfung reagieren. Dass sie eine ausgewachsene Klapperschlange und radioaktives Material dabei haben, gehört aber nicht zum Alltagsgeschäft.

Verkehrskontrollen sind für Polizisten in den USA eigentlich Routine. Verdächtige Autofahrer anhalten, Papiere prüfen, vielleicht auf Alkohol testen – fertig. Dass ihnen so etwas unterkommt, wie es jetzt Polizeibeamte in Oklahoma erlebten, dürfte höchst selten sein. Die machten nämlich bei einem ganz gewöhnlichen Verkehrscheck gleich eine Reihe überraschender Entdeckungen.

Sergeant Anthony Gibbs und ein Kollege waren mit ihrem Streifenwagen in der Stadt Guthrie unterwegs, als ihnen ein Fahrzeug mit abgelaufenem Nummernschild auffiel. Sie holten es ein und brachten den Fahrer dazu, am Straßenrand zu halten. Gibbs entschied sich, einen Blick in den Kofferraum zu werfen. Als er diesen öffnete, fand er sich Auge in Auge mit einer ausgewachsenen Klapperschlange wieder. "Das Vieh ist riesig!", rief sein Kollege entsetzt.

Kein gültiger Führerschein, geklautes Auto

Nach dieser Entdeckung nahmen die Polizisten natürlich auch die Fahrer des Wagens genauer unter die Lupe. Sie stellten fest, dass der Mann hinterm Lenkrad, der 40-jährige Stephen J., und seine Beifahrerin Rachael R., 30, beide keine Unschuldslämmer waren. Stephen J. hatte keinen gültigen Führerschein mehr. Und Rachael R. gab auf Nachfrage der Polizisten an, eine Waffe bei sich zu tragen – was ihr nach einer Haftstrafe eigentlich untersagt war. Außerdem fanden die Cops bei dem Paar eine geöffnete Flasche Bourbon – auch das ist in Oklahoma streng verboten.

Als die Polizisten das Auto selbst überprüften, stellten sie zudem fest: Es war als gestohlen gemeldet. Anthony Gibbs konnte es kaum fassen: "Okay, jetzt haben wir eine Klapperschlange, ein gestohlenes Fahrzeug, eine Waffe und jemanden verhaftet", fasste er die Situation zusammen. Man sollte meinen, das würde reichen. Doch dann fanden die Beamten auch noch einen merkwürdigen Kanister im Fußraum.

Klapperschlangen – okay. Uran war für die Cops neu

"Wenn so etwas passiert, rufen wir natürlich Experten dazu, die sich darum kümmern und es sicher in Obhut nehmen", erklärt Gibbs dem Sender KFOR. "Das Uran war wirklich der unerwartete Fakt bei dieser Geschichte." Dass die Polizei Klapperschlangen in Autos finde, käme in der Jagdsaison in Oklahoma gelegentlich vor. Radioaktives Uran aber hatten die Beamten noch nie gesehen. Der Stoff wurde den Profis übergeben, die beiden Insassen des Autos in Gewahrsam genommen.

Noch haben Stephen J. und Rachael R. keine Angaben dazu gemacht, woher sie das Uran haben. Da es nur schwach strahlte, hätte es sich aber nicht dafür geeignet, als gefährliche Waffe genutzt zu werden. Aktuell wartet das Paar im Untersuchungsgefängnis auf seine Verhandlung.

Quellen:"Daily Mail" / KFOR

wt

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