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Unverhoffter Geldsegen: Studentin mit Geldsorgen schläft in Zug ein und erlebt ein kleines Wunder

Eine Studentin telefoniert in einem Zug mit ihrer Mutter und erzählt von ihren Geldsorgen. Kurz darauf schläft sie ein. Als sie aufwacht, folgt die Überraschung.

Ein Haufen Geldscheine liegt auf einer Serviette

Mit diesem Facebook-Foto sucht Ella nach dem unbekannten Geldgeber

Sie glauben, Wunder gibt es nicht? Dann ist diese rührende Story genau das richtige für Sie. Es ist die Geschichte einer verzweifelten britischen Studentin, die ihr Glück am Ende kaum fassen kann.

Eine aufgewühlte Studentin mit finanziellen Sorgen

Die Geschichte beginnt an einem Samstagnachmittag in einem Fernzug von London ins weiter nördlich gelegene Leeds. In der Stadt Peterborough betritt Studentin Ella Johannessen den Zug. Von dort aus will sie in das noch rund 90 Minuten entfernte Leeds reisen. Als Ella einen Platz gefunden hat, setzt sie sich und führt ein Telefonat mit ihrer Mutter.

Und das Telefonat hat es in sich. Ella beginnt von ihren Geldsorgen zu erzählen. Sie erklärt ihrer Mutter, dass sie sich Sorgen um ihre finanzielle Situation mache und zu allem Überfluss auch noch 35 Pfund vermisse. So schreibt Ella es selbst auf Facebook. Kurz nachdem die aufgewühlte Studentin aufgelegt hat, schläft sie in dem fahrenden Zug ein.

 

Jemand muss das Telefonat gehört haben

Als Ella eine halbe Stunde später aufwacht, bemerkt sie eine Serviette, die auf ihrem Schoß liegt. Jemand muss die Serviette, während sie schlief, dort abgelegt haben. Doch was zunächst fast ein bisschen gruselig klingt, entpuppt sich schnell als kleines Wunder. In der Serviette liegen 100 britische Pfund – umgerechnet rund 115 Euro. Die junge Frau ist so gerührt, dass sie ihre Tränen nicht zurückhalten kann. "Ich war so unglaublich dankbar", schreibt Ella über die Situation auf Facebook.

Der unbekannte Spender hatte das Telefonat offensichtlich mitgehört und sich entschlossen, der verzweifelten Studentin unter die Arme zu greifen. Was der großzügige Geldgeber allerdings nicht wissen konnte: Hinter Ella liegen 18 sehr harte Monate. Auf Facebook schreibt sie, dass nicht nur ihr Vater, sondern auch zwei ihrer Großeltern verstorben waren. Umso größer ist bei ihr die Freude über die unverhoffte Finanzspritze.


Suche nach dem unbekannten Spender

Doch damit ist die schöne Geschichte noch nicht zu Ende. Nun sucht Ella nämlich über Facebook nach dem großzügigen Spender. Sie möchte Danke sagen. Nicht mehr und nicht weniger. Dazu hat sie auf Facebook nun ein Foto der in der Serviette liegenden Geldscheine gepostet und ihre Geschichte aus dem Zug aufgeschrieben.

Ihrem Aufruf zum Teilen des Beitrags sind bislang über 9000 Personen nachgekommen. Zahlreiche Medien haben ihre bewegende Geschichte aufgegriffen und helfen nun bei der Suche nach dem unbekannten Spender. Wer weiß, vielleicht passiert ja schon bald das nächste kleine Wunder.

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hh
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