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Tag der Arbeit: Warum am 1. Mai demonstriert wird

Am 1. Mai wird ausgeschlafen - zumindest bei denen, die dank des Feiertags frei haben. Warum heißt es dann eigentlich "Tag der Arbeit"? Und wieso gibt es diesen Tag überhaupt?

Am 1. Mai wird traditionell für die Rechte der Arbeiter demonstriert

Am 1. Mai wird traditionell für die Rechte der Arbeiter demonstriert

Seinen Ursprung hat der "Tag der Arbeit" nicht in Deutschland, sondern in den USA. Ende des 19. Jahrhunderts war der 1. Mai dort der Tag, an dem viele Arbeitsverträge abgeschlossen wurden oder endeten und viele Arbeiter ihren Job und teilweise auch ihren Wohnort wechseln mussten.

Im Jahr 1886 forderte die nordamerikanische Arbeiterbewegung die Durchsetzung des Acht-Stunden-Tages und rief darum zum Streik am 1. Mai auf. 400.000 Arbeiter nahmen daran Teil. Obwohl die Polizei im VOrfeld vor Auseinandersetzungen warnten, verliefen die Demonstrationen weitgehend friedlich. Das änderte sich allerdings wenig später, als beim Haymarket-Massaker mehrere Polizisten und Demonstranten ums Leben kamen. Zum Gedenken an die Opfer und für die Rechte der Arbeiterklasse wurde am 1. Mai 1889 eine große Demonstration organisiert und der Tag infolgedessen zum Aktions- und Feiertag der Arbeiter. Ein Jahr später fanden auch außerhalb der USA Protestaktionen statt. In Deutschland legten beispielsweise etwa 100.000 Menschen ihre Arbeit nieder.

Krawalle in Berlin und Hamburg

Zum Feiertag wurde der 1. Mai unter den Nationalsozialisten, die den Tag für ihre Propaganda instrumentalisierten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der 1. Mai 1946 durch den Alliierten Kontrollrat als Feiertag bestätigt und ist seitdem von Massenkundgebungen und Demonstrationen geprägt. In den vergangenen Jahren ist es außerdem immer wieder zu Ausschreitungen und Straßenschlachten, vor allem Berlin und Hamburg, gekommen.

Heute ist der 1. Mai nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern wie zum Beispiel Österreich, Liechtenstein, Belgien und Teilen der Schweiz ein gesetzlicher Feiertag.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.