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Terroranschläge in London: Die Liebesbotschaft des Selbstmordattentäters

Es ist ein erschreckendes Beispiel für die Unmenschlichkeit des Fanatismus. Einer der Selbstmordattentäter, die im Juli 2005 bei Anschlägen in London über 50 Menschen töteten, drehte kurz zuvor noch ein Abschiedsvideo mit seiner kleiner Tochter.

In dem kurzen Film, der jetzt während des Prozesses gegen drei mutmaßliche Helfer der Terroristen in London gezeigt wurde, hält der Anführer der Gruppe, Mohammad Sidique Khan, seine kleine Tochter auf dem Arm. Mit väterlich-sanfter Stimme versichert er dem kleinen Mädchen seine Liebe. Sie sei das Beste in seinem Leben. Was er nun tun werde, tue er für die Zukunft des Islam.

Wenig später sprengte sich Khan in einer vollbesetzten U-Bahn in London in die Luft.

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